RWTH-Noten-Affäre: Studiengangsleiter tritt zurück

Von: Marlon Gego
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Als MES-Studiengangsleiter zurückgetreten: RWTH-Historiker Armin Heinen. Foto: Archiv/Steindl

Aachen. Die von Armin Laschet ausgelöste Noten-Affäre am Masterstudiengang Europastudien (MES) der RWTH Aachen hat weitere personelle Konsequenzen. Nachdem Laschet selbst Ende Mai als Lehrbeauftragter der RWTH zurückgetreten war, hat nun auch der Leiter des MES-Studiengangs Armin Heinen sein Amt niedergelegt.

Die RWTH bestätigte am Montag entsprechende Informationen unserer Zeitung. Heinen bleibt aber geschäftsführender Direktor und Lehrstuhlinhaber am Historischen Institut der RWTH.

Unsere Zeitung hatte vergangene Woche über zwei Schreiben von Studenten, Studentenvertretern und Absolventen des MES-Studienganges berichtet, in dem die Dekanin der Philosophischen Fakultät der RWTH, Christine Roll, und besonders Armin Heinen kritisiert wurden. In einer Stellungnahme hatte sich Rektor Ernst Schmachtenberg am Freitag demonstrativ hinter Dekanin Roll gestellt, auf die Kritik an Heinen war er jedoch nicht eingegangen.

Die Funktion des Studiengangsleiters am MES soll laut RWTH nun abgeschafft und stattdessen ein Beirat eingerichtet werden, dem der RWTH-Soziologe Paul Hill vorsitzen wird. Diese Entscheidung sei „in Übereinstimmung mit den Studenten des Studiengangs getroffen worden“, erklärte am Montag eine RWTH-Sprecherin. Die Studenten waren auf dem Sommerfest des Studiengangs vergangenen Freitag über Heinens Rücktritt informiert worden.

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