RWTH fordert Korrekturen

Von: abt
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Da muss sich die neue Landesregierung doch freuen, die sich hochschulpolitisch die Stärkung des Senats und der Mitbestimmung in den Hochschulen auf die Fahnen geschrieben hat: In wieder einmal demonstrativer Einigkeit hat der Senat der RWTH jetzt eine Resolution verabschiedet, die „gezielte Korrekturen bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses” fordert.

Für die bisherigen Mängel werden ausdrücklich die „wenig dienlichen Vorgaben der Kultusministerkonferenz und strukturelle Defizite des Hochschulwesens” verantwortlich gemacht. Auf Initiative der Studenten, wie eigens betont wird, fordern die Senatsmitglieder - also die Vertreter aller an der TH tätigen Gruppen: Der Master soll der Regelabschluss der Universitäten sein und nicht der Bachelor, weil der Arbeitsmarkt „nach exzellent ausgebildeten Akademikern verlangt”.

Zudem soll dokumentiert werden, dass der Master dem früheren Diplom entspricht. Der Bachelor-Abschluss soll aber, bei entsprechend guten Noten, jedem Studenten an jeder Uni den unmittelbaren Übergang in das Master-Studium garantieren. Dazu soll auch das Bafög „unterbrechungsfrei” weiter gewährt werden. Grundsätzlich müssten die Studiengänge „studierbarer” gemacht, das heißt die Arbeitsbelastungen sinnvoller verteilt werden.

Angemahnt wird auch eine „bessere Einbindung” der Studenten in den gesamten Bologna-Prozess. Empfängerinnen der „Aachener Erklärung” sollen die neue NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sowie Bundesforschungsministerin Annette Schavan sein.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert