Rursee-Havarie: Doch ein Riss im DLRG-Boot?

Von: sim
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Zurück an der Oberfläche: Mithilfe von Tauchern, Hebekissen und einer ordentlichen Portion Pressluft konnte das Technische Hilfswerk das havarierte Motorboot (links) am Maifeiertag vom Grund des Rursees bergen. Foto: Ralf Roeger

Woffelsbach. Die Ursache für den Bootsunfall auf dem Rursee, bei dem am 29. April ein Rettungsboot der DLRG in der Woffelsbacher Bucht mit sechs Erwachsenen und vier geistig behinderten Kinder der Aachener Kleebach-Schule an Bord gesunken war, ist offenbar geklärt.

Informationen nach soll sich die Luftkammer  des rund 30 Jahre alten Bootes  durch einen Riss in der Außenhaut mit rund 200 Litern Wasser gefüllt haben. Dieser Riss sei nach Angaben der Polizei allerdings weder für die Besatzung beim Ablegen noch für die Polizei bei der Bergung des Bootes erkennbar gewesen.

Rund 200 Meter vom Ufer entfernt war das DLRG-Boot gesunken. Die Schiffbrüchigen waren  von Ausflugschiffen aus dem kalten Wasser des Rursees geborgen  und an Bord genommen worden. Unmittelbar nach dem Unfall waren zunächst Vermutungen laut geworden, das Boot sei mit zehn Personen möglicherweise überladen gewesen.

Die Polizei wollte am Montag die Informationen zum Unfallhergang nicht kommentieren, sondern verwies auf eine Erklärung mit den Untersuchungsergebnissen im Laufe des heutigen Tages.

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