Runder Geburtstag der „Aachener Zeitung“: 70 bewegte Jahre

Von: Christian Rein
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Exklusive Präsentation: Chefredakteur Bernd Mathieu stellte am Dienstagabend Lesern unserer Zeitung die neue Multimediareportage zum 70. Geburtstag der „Aachener Zeitung“ vor. Foto: Tobias Königs

Aachen. Was macht die Region Aachen aus? Wie verändert sie sich? Welche Ereignisse prägen sie? Welche Institutionen, Vereine und Veranstaltungen setzen besondere Akzente? Und was bewegt die Menschen, die in der Region leben?

Auf all diese Fragen gibt die „Aachener Zeitung“ seit 70 Jahren Antworten. Der Verbreitungskanal hat sich allerdings verändert: Neben der klassischen gedruckten Tageszeitung gibt es längst eine Vielfalt digitaler Angebote.

Wie digitaler Journalismus funktioniert, was er leisten kann und welche Angebote das Medienhaus Zeitungsverlag Aachen hat, war am Dienstagabend Thema anlässlich des 70. Geburtstags der „Aachener Zeitung“. Bei einem exklusiven Preview wurde Lesern unserer Zeitung zudem eine neue Multimediareportage vorgestellt, die ab sofort im Internet kostenfrei angeschaut werden kann – egal ob auf dem Computer, auf dem Tablet oder dem Smartphone.

Die Multimediareportage verbindet Texte, Bildergalerien, Grafiken und Videos zu einem Erzählstrom, mit dem über die Entwicklung der Region und des Journalismus‘ berichtet wird.

70 Jahre werden zu sieben Kapiteln, in die die Reportage unterteilt ist. Jedes Kapitel ist einem Jahrzehnt und einem Schwerpunktthema gewidmet. Die Leser können die Wissenschaftsregion Aachen mit ihren international renommierten Institutionen erkunden, auf den CHIO blicken, das größte und wichtigste Reitturnier der Welt, sich auf die Spuren Karls des Großen und seines Erbes begeben, erfahren, wie die Kohle-Förderung die Region geformt hat und formt – und vieles mehr. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es eine Bildergalerie zu den wichtigsten Ereignissen des jeweiligen Jahrzehnts und einen kleinen Exkurs zur Geschichte unserer Zeitung.

Chefredakteur Bernd Mathieu skizzierte die Entwicklung vom klassischen Zeitungsverlag hin zum modernen Medienhaus und erläuterte die Herausforderungen, die sich heute für den Journalismus ergeben. Das Hauptproblem: Der Auflagen-Rückgang bei gedruckten Tageszeitungen, der bundesweit die Verlage trifft. Die Hoffnung, dass sich diese Entwicklung noch einmal umkehren lasse, sei unrealistisch, sagte Mathieu.

„Das Papierprodukt wird sich verändern müssen. Parallel dazu müssen wir ein umfassendes digitales Angebot machen, um unser Geschäftsmodell zu erhalten.“ Zwar seien digitale Angebote noch kein Mittel für die Verlage, um Geld zu verdienen, aber sie seien ein Mittel, um die Reichweite journalistischer Angebote zu erhöhen.

Dabei ist die „Aachener Zeitung“ auf den digitalen Kanälen bereits sehr gut vertreten, wie Amien Idries, Chef vom Dienst unserer Zeitung, erläuterte. Nachrichten aus der Region und aller Welt werden neben dem bedruckten Papier auch über E-Paper, die Internetseite, die Smartphone-App „AZ-News“, Facebook, Twitter und Instagram verbreitet.

Je nach Kanal könne es dabei auch etwas flapsiger zugehen, sagte Idries etwa mit Blick auf das bei Facebook allgegenwärtige „Du“. Eines gelte aber für jede Veröffentlichung – unabhängig vom Kanal: die Pflicht zur journalistischen Sorgfalt.

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