Region - Roncalli-Chef Paul im Interview: „Habe da Wunder bewirkt“

Roncalli-Chef Paul im Interview: „Habe da Wunder bewirkt“

Von: Bernd Mathieu
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„Du musst das Programm so machen, dass du auf den Emotionen Klavier spielst, mit Spannung, mit Lachen, mit den richtigen Abständen“: Bernhard Paul im Gespräch mit AZ/AN-Chefredakteur Bernd Mathieu. Am 20. Mai wird der Roncalli-Chef 70 Jahre alt. Foto: Andreas Steindl Foto: Andreas Steindl, Logo: Roncalli
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Familienbande: Bernhard Paul mit seiner Frau Eliana (Mitte) und seinen Kindern Lili (rechts), Vivian und Adrian. Foto: Andreas Steindl

Region. Bernhard Paul wird am 20. Mai 70, sein Zirkus ist 40 geworden. Wenige Tage vor dem Geburtstag des Roncalli-Chefs haben AZ/AN-Chefredakteur Bernd Mathieu und er sich in Köln getroffen und in seinem wunderschönen Jugendstil-Haus lange miteinander geredet. Dann kamen seine Frau Eliana und schließlich auch die drei Kinder dazu.

Bernhard Paul erzählte viel von der Gründung des Circus Roncalli, von Problemen, Plänen, Perspektiven, von André Heller, von Rückschlägen, vom Neustart. Bernd Mathieu und Paul kennen sich seit 30 Jahren.

Kannst Du Dich noch erinnern ...

Bernhard Paul: Ja.

... wann Du die erste Vorstellung mit Roncalli hattest?

Paul: 18. Mai 1976.

Was ist von diesem Tag besonders haften geblieben?

Paul: Dass der Heller sich schon da in den Mittelpunkt gedrängt und Reden von seinem Kindheitstraum gehalten hat. Er wollte Kardinal werden.

Und Du?

Paul: Ich wollte immer schon Clown werden und Zirkus machen. Ich habe vor der ersten Vorstellung noch Wagen gestrichen, Perfektionist bin ich immer schon gewesen. Aber er hat den Journalisten erzählt, was er alles gemacht hat.

Was hatte er denn gemacht?

Paul: Quasi nichts. Das ist meine Erinnerung.

Die Premiere fand im Bonner Hofgarten statt. Wie lange habt Ihr vorher daran gearbeitet?

Paul: Drei Monate.

Drei Monate?

Paul: Ja. Mehr Zeit hatten wir nicht.

Du hast als Sechsjähriger in Deinem Heimatort Wilhelmsburg/Niederösterreich Deine erste Zirkusvorstellung gesehen und wolltest seitdem Clown werden.

Paul: Das war ein Schlüsselerlebnis. Und es war letztlich der Schlüssel zum Erfolg, den man sich damals als Kind nicht vorstellen konnte.

Wie sah der Schlüssel aus?

Paul: Ich habe einen Zirkus gesehen in einer Zeit ohne Videokameras, Handys und so weiter. Es gab nichts, das ich dokumentieren konnte, es war alles im Kopf. Ich habe diesen Zirkus in meinen Kopf aufgesaugt. Ich kann mich noch heute an jedes Detail erinnern. In meinem Kopf ist dieser Zirkus über die Jahre immer schöner geworden. Es stand dort ein Wagen, windschief, die Bretter halb morsch, ein Loch mit einem Brett darauf genagelt und überstrichen. Von vier Rädern waren drei verschieden, der Lack war abgeplatzt. Dieser Wagen ist in meiner Fantasie immer schöner geworden und war am Schluss blattvergoldet mit Verzierungen, farblich perfekt. Das war nur zunächst ein Wagen, aber ich sah dann das Ganze, auch das Zirkuszelt innen.

Wie sah das aus in Deinem Kopf?

Paul: Das habe ich in meinem Kopf mit der Mailänder Scala gekreuzt. Und als ich dann den Zirkus gebaut habe, meinen Zirkus, da war das kein Zirkus, wie er eben war, sondern das Zirkus-Ideal aus meinem Kopf. Ich habe dieses ideale Bild realisiert. Diese Droge war stark genug, dafür zu sorgen, dass alle Leute das schön gefunden haben und finden.

Diese Fantasie setzt man nicht so mir nichts, dir nichts um. Man findet ja nicht einfach die passenden Zirkuswagen. Damit fängt es doch an. Wie geht man da ran?

Paul: Man darf auf keinen Fall mit Logik und Vernunft da rangehen. Helmut Schmidt hat gesagt, dass Leute mit Visionen zum Arzt müssten, ich habe das ins Gegenteil verkehrt und gesagt: Leute ohne Visionen gehören zum Arzt. Dieser Zirkus ist auf der Basis von Visionen und Fantasie entstanden – auch die Realisierung, ich hatte ja kein Geld. Ich musste das visualisieren, konkretisieren und finanzieren.

Du warst damals Art-Direktor beim österreichischen Nachrichtenmagazin „Profil“.

Paul: Ja, ich war Grafiker. Das Geld für den Zirkus zu beschaffen, war das größte Kunststück. Damals gab es Hagenbeck, Sarrasani, Barum, die Althoffs, Williams und andere, mindestens zehn große Zirkusse. Sie sind alle weg.

Wenn für Dich so früh feststand, dass Du zum Zirkus wolltest, warum hat Du dann ausgerechnet Hoch- und Tiefbau studiert?

Paul: Meine Mutter hat gesagt: Wenn Du nichts lernst, wirst Du sowieso beim Zirkus enden. Das soziale Ansehen eines Zirkus war nicht besonders hoch. Ich hatte im Ort einen Onkel, der eine Baufirma hatte, aber keine Kinder. Der wollte, dass ich studiere und dann die Firma übernehme. Während des Studiums stand der Zeichenprofessor immer bei mir und hat geschaut, was ich so mache, und dann gesagt: Du musst Grafiker werden. Und dann hab’ ich das gemacht.

Bei „Profil“ und danach in einer großen Werbeagentur hast Du sehr erfolgreich als Art-Direktor gearbeitet. Warum hast Du das aufgegeben?

Paul: Ich war 28 und tatsächlich sehr erfolgreich. Was sollte da noch kommen? Damals gab es das Schlagwort vom Aussteiger. Da hab’ ich gedacht: Ich steig’ jetzt aus, jetzt mach’ ich einen Zirkus.

Wie begann das?

Paul: An einem Schrebergarten habe ich einen alten Zirkuswagen gesehen. Den habe ich gekauft. Dann habe ich noch einen gekauft. Was mir fehlte: noch ein paar Wagen und ein Zelt. Mein Plan lautete: Ich engagiere ein paar Artisten und reise damit durch Österreich, an die Seen, wo in den Ferien viele Touristen sind. Ich engagiere zudem eine italienische Großfamilie, und es gibt Spaghetti auf der Wohnwagen-Terrasse. So habe ich mir das vorgestellt.

Aber es kam ganz anders.

Paul: Natürlich ging es so einfach nicht. Aber wir, Heller war dazugekommen, brauchten als Erstes ein Zelt. Damals hatte Niki Lauda gerade seine ersten Erfolge. Er kam aus einer reichen Familie, die ihm fürs Rennfahren aber nicht einen Schilling gab. Da ging er zur Raiffeisenbank zum Dr. Oertel und bekam seinen ersten Formel-1-Rennwagen dort gesponsert. Beim Dr. Oertel habe ich mir einen Termin geben lassen. Heller war damals in Österreich ein Name – wegen der Schokoladenfabrik. Das ging dann in Ordnung.

Bernhard Paul erzählt weiter über die Gründungsphase, stets mit kritischen Bemerkungen Richtung André Heller. Es kommt zur ersten Einladung für den Zirkus beim „Steirischen Herbst“. Dort soll nun das Projekt erstmals realisiert werden. Bernhard Paul hat ein Modell vom Inneren des Zirkuszelts erstellt und die ersten Zirkuswagen restauriert. Als André Heller bei der ersten öffentlichen Präsentation völlig falsch erzählt, man habe den Zirkus Roncalli nach dem Papst benannt, weil der wie ein Clown aussehe, springt der Sponsor Dr. Oertel ab. Die Rettung kommt aus dem Rheinland: Der Leiter des Bonner Sommers ruft an und lädt Roncalli ein. Die Welturaufführung soll am 18. Mai in Bonn stattfinden. Paul verhandelt exzellent: der Platz ist gratis, Strom und Wasser sind es auch, die Transportkosten werden ersetzt. „Irrsinnig gut ausgehandelt“, sagt er. Das Problem: Der 18. Mai ist schon drei Monate später.

Und Du hast trotzdem unterschrieben.

Paul: Und so was von Gas gegeben, beflügelt von dieser Chance. Und glaubend, dass Heller noch viel Geld hatte, was nicht mehr zutraf. Am 18. Mai war wirklich die Premiere.

Bernhard Paul besorgt ein Zirkuszelt, Lichterketten, Sitztribünen, Logen, Manege, Orchesterbrücke, Scheinwerfer, Mikrofone, Lautsprecher, fährt quer durch Italien und engagiert Artisten. Heute sagt er: „Ich habe da Wunder bewirkt. Es gibt tausend Anekdoten und Geschichten, die glaubt’s net, die sind unglaublich.“

Alle großen Zeitungen berichten über die umjubelte Premiere, die Vorstellungen sind ausverkauft. Dennoch geht es dann finanziell schief. Bernhard Paul begründet das mit den „Eitelkeiten und Befindlichkeiten“ seines Partners Heller. Paul kehrt nach Wien zurück. Die Beiträge zur Sozialversicherung können nicht mehr gezahlt werden. Der Zirkus soll versteigert werden. Pauls Anwalt sagt: „Den blauen Brief, in dem das mitgeteilt wird, machst Du nicht auf, und wenn ihn Dir jemand geben will, renn weg. Und dann versteckst Du den Zirkus.“

Eine leichte Übung!

Paul: Wir haben den Zirkus in einen Schlachthof gebracht, der abgerissen werden sollte und haben ihn dort hinter den Mauern versteckt. Wir waren nur noch zu dritt im Zirkus, Adolf, der stammte aus einem Cowboy-Club, dann ein Deserteur der Bundeswehr und ich. Wir hatten eins gemeinsam: Wir hatten alle drei keinen Führerschein. Wir sind mit drei Traktoren und Anhängern hin und her gefahren. Dann begann es fürchterlich zu schneien, wir sind trotzdem weitergefahren.“

Eine Polizeistreife hält die führerscheinlosen Traktorlenker an. Die Polizisten erkennen Bernhard Paul – und er, der Cowboy und der Deserteur werden mit Eskorte zum Versteck begleitet. Bernhard: „Im Morgengrauen waren wir fertig, und es hat weiter geschneit. Alle Spuren waren verwischt.“ Es gab sechs Monate Aufschubfrist. „Ich habe gearbeitet wie ein Blöder und alles gezahlt.“ Bernhard Paul bekommt einen Auftrag für die Programmgestaltung der Wiener Festwochen und entdeckt in der Wiener Innenstadt die Kelly Family. Er engagiert sie. 1977. Die Saison macht er mit „Ach und Krach und mit drei Elefanten – zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.“

Er lernt Harry Owens kennen, der unter anderem historische Jahrmärkte veranstaltet. Paul packt seinen „letzten Rest“ ein, reist nach Köln und bereitet im Stollwerck-Gebäude bis 1980 den Neustart von Roncalli vor. In der Halle daneben proben BAP. Und es gibt autonome holländische Hausbesetzer. Und drei Löwen von Roncalli. Als das Gebäude geräumt wird, wechselt der Zirkus mit Hilfe der Stadt Köln, Oberstadtdirektor war damals Kurt Rossa, auf den Haubrich-Hof in die Innenstadt.

Warum ausgerechnet Köln?

Paul: Ich war in Aachen, in Kornelimünster, weil ich mich für den Historischen Jahrmarkt interessierte. Ich war ganz begeistert und habe dort Harry Owens kennengelernt. Der hat mich in Wien besucht und gesagt: Weißt Du was: Komm doch nach Deutschland mit Deinem Zeug.

Der Neustart auf dem Neumarkt in Köln mit der „Reise zum Regenbogen“ war von Anfang an ein grandioser Erfolg, die Neugeburt von Roncalli.

Paul: Ja, in der Endphase vor dem Start hat Emil Steinberger geholfen, dass es so gut losgehen konnte. Das ging ab wie ein Zäpfchen. Die Leute waren hingerissen und entzückt. Dann kam Alfred Biolek und hat einen kompletten „Bios Bahnhof“ mit uns gemacht. Wir waren sehr schnell sehr bekannt.

Das Programm ist im Grundton und mit dem Anspruch, den Du hast, immer so geblieben.

Paul: Das größte Kunststück ist der Seiltanz zwischen dem Sich-Erneuern und der Alte zu bleiben. Das mache ich jetzt seit 40 Jahren. Die Erwartungshaltung wird immer größer. Ich musste anders werden, aber trotzdem typisch Roncalli bleiben. Das war nicht immer einfach.

Roncalli ist heute eine gute Mischung aus ...

Paul: Alle wichtigen Zirkusse außer „Krone“ sind tot. „Krone“ ist für mich ein Dinosaurier, der überlebt hat aus der Zeit vor dem Krieg. Alles andere ist ein komischer Mischmasch von Stilelementen, sehr viel wird bei uns geklaut. Ich bin mir immer treu geblieben und habe über Jahre stets an der Perfektion gearbeitet. Selbst derjenige, der überhaupt keinen Geschmack hat, sagt: Oh, ist das schön.

Woran liegt das?

Paul: So genau weiß ich das nicht. Vielleicht an den Materialien, nur Holz. Oder an den Farben: nur sonnige und warme Töne. Wir haben nicht Giftgrün und Lila wie andere Zirkusse. Wir haben Theaterrot, richtiges Blattgold. Das spürt jeder Mensch. Und du musst das Programm so machen, dass du auf den Emotionen Klavier spielst, mit Spannung, mit Lachen, mit den richtigen Abständen. Es muss bis zum Schluss richtig dosiert sein. Es gibt da viele Dinge, die ich erfunden habe.

Zum Beispiel?

Paul: Ich habe das Vorspiel beim Programm erfunden. Es passiert immer etwas, bevor die Show beginnt. Und am Schluss kriegen wir es hin, dass das Publikum im Finale ausflippt. Die Leute sind aufgekratzt. Und so aufgekratzt sollen die nicht auf die Straße gehen, zum Parkplatz hetzen, hupen, drängeln. Ich muss die Leute beruhigen. Das hat in der Zirkuswelt mittlerweile einen Namen: das poetische Ende. Es passiert immer noch etwas, zum Beispiel mit einem ruhigen Lied. Dann gehen sie langsam raus, sagen „Bitte nach Ihnen“, das ist eine andere Stimmung und ein Teil meines Konzepts.

Ein Teil Deines persönlichen Konzepts war und ist Zippo, Du als Clown. Du trittst nicht mehr auf. Werden wir Zippo noch einmal sehen?

Paul: Ich trete momentan nicht auf. Ich lasse es offen. Bei einer Clownnummer musst du den richtigen Partner haben. Ich suche zurzeit. Ich möchte die für die heutige Zeit passende Clownerie erfinden. Eigentlich müssten Clowns heute die Hosen im Schritt haben. Man muss die Typen von heute persiflieren. Oder den Konflikt zwischen jungen und älteren Leuten. Der Clown heute müsste ein Handy in der Hand haben und damit die komischsten Sachen anstellen und so in der heutigen Zeit angesiedelt sein. Der Clown ist zu oft noch immer der Clown der Jahrhundertwende vom 18. ins 19. Jahrhundert.

Und für den innovativen Clown ist kein Partner in Sicht?

Paul: Den musst du mögen und lieben und dich jeden Tag darauf freuen, mit dem wieder in der Manege zu stehen. Das ist wie bei der Heirat: Da musst du dir sehr sicher sein.

Du bist Perfektionist bis an die Grenze der Leidensfähigkeit. Hast Du schon oft gelitten?

Paul: Ich leide schon, wenn in den Lichterbögen eine Glühbirne kaputt ist. Dann könnte ich schon wahnsinnig werden. Und: Ich schule das Personal ständig, freundlich zu sein.

Woher bekommst Du heute Deine Artisten? Ist es schwieriger geworden, gute Leute zu finden?

Paul: Ja, es ist schwieriger geworden. Viele sind zu satt. Sie wollen nicht mehr kämpfen, sie haben keine Ziele mehr. Wer heute bei einem Kindergeburtstag einen guten Witz erzählt, bekommt bei RTL sofort eine Samstagabend-Sendung, übertrieben gesagt. Man muss aber Erfahrung haben, etwas können. Spaß ist eine ernste Sache. Ich bin in der Phase, etwas Neues vorzubereiten und schon konkreter nachzudenken. Ein paar Leute habe ich schon im Auge. Aber parallel habe ich ja noch etwas Anderes zu tun.

Nämlich?

Paul: Ich will mein Lebenswerk absichern. Ich habe ein weiteres Grundstück hier gekauft, baue hier das Museum, formiere die Werkstätten neu. Und ich möchte einen Kostümfundus genau getrennt nach historischen Kostümen und Kostümen, die wir jetzt in unserer Zeit haben, viele Museumsstücke. Ich will das alles absichern, dann kann ich wieder beruhigt arbeiten.

Welche Rolle spielen dabei Deine Kinder?

Paul: Alle drei wollen das weitermachen. Du kannst sie ja selber fragen, sie sind gerade alle drei hier.

Bernhard Paul ruft seine Kinder, die auch im aktuellen Roncalli-Programm auftreten. Niemand antwortet. Er fragt seine Frau Eliana. „Sind die Kinder da?“ Sind sie. „Dann bring Sie einmal her.“ Lili erscheint zuerst. Dann Adrian. Dann kommt Vivian, die, so Bernhard, „Erstgeborene“. Sie wollen wissen, „um was es geht“. Bernhard sagt: „Ihr werdet es nicht glauben, um Roncalli.“ „Was er alles geschafft hat, ist natürlich allerhand“, sagt Vivian. „Und dann braucht man eben drei, um zu versuchen, in seine Fußstapfen zu treten.“ Das wollen sie „so gut wie möglich hinbekommen“. Werden sie, ganz bestimmt.

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