Roda Kerkrade wirft Erstliga-Spitzenreiter PSV Eindhoven aus dem Pokal

Von: cheb
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Wie schon beim letzten Heimspiel von Roda gegen PSV Eindhoven, hier noch in der Ehrendivision, konnten die Schwarz-Gelben aus Südlimburg gewinnen - das Achtelfinale endete mit 3:2 für den Außenseiter aus Kerkrade. Foto: dpa

Kerkrade. Der niederländische Zweitligist Roda JC Kerkrade hat am Dienstagabend sensationell den Spitzenreiter der holländischen ersten Liga, PSV Eindhoven, mit 3:2 nach Verlängerung im Achtelfinale aus dem Pokal geworfen.

Mit dem überraschenden Sieg revanchierte sich die Mannschaft von Trainer René Trost für eine peinliche Niederlage am Freitag gegen den RKC Waalwijk.

Das Team aus Südlimburg, das erst im vergangenen Sommer aus der ersten Liga abstieg, fand gut in die Partie - bereits nach fünf Minuten stand es 1:0 für den Außenseiter durch Van Hyfte.

Doch der Favorit kam zurück in die Partie und erzielte durch den Ex-Gladbacher Luuk De Jong das 1:1. Für Roda wurde es zusehends schwieriger, doch das Team konnte dem Spitzenreiter von der Küste lange Stand halten. Eine Viertelstunde vor Ende dann ein lauter Jubelschrei der 9440 Zuschauer im Stadion: Mit einem starken Schuss aus der zweiten Reihe erzielte Gyasi das 2:1.

PSV schlug aber nochmal zurück - wieder traf De Jong für die Nordbrabanter (83.). In der Verlängerung fiel den Rot-Weißen aber wenig ein und so konnte Faik durch einen Freistoß für Roda das 3:2 erzielen. Danach lief PSV zwar wütend an, aber die Defensive der „Koempels“ stand sicher.

Nach dem Abpfiff war Partystimmung im Parkstad Limburg Stadion angesagt - ein echtes Erfolgserlebnis nach dem bitteren Abstieg aus der Ehrendivision. Am 28. Januar geht es im holländischen Fußball-Pokal weiter - dann trifft die Nachbarstadt von Herzogenrath im Viertelfinale auf Excelsior Rotterdam.

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