Aachen/Düren - Region ist Motor der gesunkenen Jugendarbeitslosigkeit

Region ist Motor der gesunkenen Jugendarbeitslosigkeit

Von: Thomas Vogel
Letzte Aktualisierung:
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Gute Nachrichten aus Aachen und Düren: Die Region ist der Motor der gesunkenen Jugendarbeitslosigkeit. Symbolbild: dpa

Aachen/Düren. Die Region Aachen und Düren ist der Motor hinter den historisch niedrigen Zahlen in der Jugendarbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen. Die Agentur für Arbeit Aachen-Düren erklärte am Dienstag auf Anfrage unserer Zeitung, absolut und prozentual landesweit den stärksten Rückgang von Arbeitslosen unter 25 Jahren zu verzeichnen.

Bereits am Montag hatte die Chefin der NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, Christiane Schönefeld, ein Rekordtief bei den Arbeitslosen zwischen 20 und 24 Jahren im November verkündet. Erstmals seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 1991 sei die Zahl von 60.000 arbeitslosen Jugendlichen in NRW unterschritten worden.

In der Region Aachen-Düren, größter Agenturbezirk des Landes, sei die Zahl Arbeitsloser unter 25 Jahre Ende November auf 3625 gefallen, erklärte Agentursprecher Klaus Jeske, ein Rückgang um 7,2 Prozent (283 Jugendliche) gegenüber dem Oktober. Im Vergleich zum Vorjahresmonat seien sogar 14,5 Prozent weniger Unter-25-Jährige auf Stellensuche (617). „Der regionale Arbeitsmarkt ist in einer guten Verfassung“, sagte Jeske. Der Grund für den starken Rückgang sei eine Kombination aus hoher Nachfrage nach ausgebildeten Arbeitskräften und einer entsprechend großen Zahl an jungen Menschen, die mit abgeschlossener Ausbildung in den Arbeitsmarkt streben.

Günstige Signale

Auch die Jugendarbeitslosenquote bei den Unter-25-Jährigen ist gefallen: Ende November lag sie bei 5,6 Prozent (Vorjahresmonat 6,6 Prozent). Die Gesamtarbeitslosenquote ist im Agenturbezirk Aachen-Düren von November 2014 bis November 2015 um 0,6 Prozent gefallen, von 7,9 auf 7,3 Prozent. Die NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit hatte am Montag mitgeteilt, landesweit sei die Zahl der Stellensuchenden im Jahresdurchschnitt um 2,4 Prozent gesunken.

Ein Ausblick auf die Entwicklung in der Region sei schwierig, sagte Jeske. Aber: „Signale, die eine grundsätzliche Abschwächung der günstigen Entwicklung andeuten, sind in den Arbeitsmarktzahlen nicht erkennbar.“

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