Rathaus-Schreck muss hinter Gitter

Von: dpa
Letzte Aktualisierung:

Krefeld. Der Rathaus-Schreck von Krefeld muss für viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Monatelang hatte der Wüterich Rathaus-Mitarbeiter in Angst und Schrecken versetzt.

Am Montag schob das Krefelder Landgericht dem Treiben einen Riegel vor. Der Angeklagte, dessen Alter unbekannt ist, hatte die Rathaus-Mitarbeiter bedroht und attackiert, einen Amoklauf angekündigt und im Sozial- und Ordnungsamt randaliert. Einen Polizisten bewarf er mit einem Monitor.

Als er daraufhin in die Psychiatrie gesteckt wurde, hatte der Mann versucht, eine Mitpatientin zu vergewaltigen. Ein Gutachter stufte den aus einem Waisenhaus stammenden jungen Mann als voll schuldfähig ein. Weil der aggressive Angeklagte bei seinen diversen gescheiterten Asyl-Verfahren immer wieder neue Identitäten angab, blieb sein wahres Alter unbekannt.

Die Homepage wurde aktualisiert