Rassistisches Mobbing: Polizeischüler scheitert mit Eilantrag

Von: mgu
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Auch der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach verurteilt das Mobbing des Auszubildenden. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Ein Polizeianwärter ist mit einem Eilantrag gegen seine Entlassung vor dem Aachener Verwaltungsgericht gescheitert. Im September waren er und ein zweiter Polizeianwärter aus der Städteregion Aachen suspendiert worden.

Die beiden hatten eine Polizeianwärterin mit ausländischen Wurzeln gemobbt. Die Polizeischüler (19 und 22) hatten rassistische und rechte Bilder in einer geschlossenen Handy-Chatgruppe (Whats-App) des Polizeianwärter-Kurses veröffentlicht. Beide klagten gegen ihre Suspendierung.

Das Verfahren läuft noch, eine Entscheidung soll im ersten Quartal 2015 fallen. Das Eilverfahren, das einer der jungen Männer angestrebt hatte, wurde am Mittwoch abgelehnt. Das Gericht bestätigte, dass der Polizeianwärter charakterlich nicht für den Polizeidienst geeignet sei. Auch die Ermittlungen der Aachener Staatsanwaltschaft in dem Fall dauern noch an.

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