Prüfung zu möglicher Tihange-Klage läuft noch

Von: gro
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Städteregion. Das erneute Anfahren des Pannenreaktors Tihange 2 am Montagabend hat niemand verhindern können. Auch nicht die Städteregion, die vom Städteregionstag am Donnerstag den Auftrag erhalten hatte, Optionen für ein juristisches Vorgehen gegen den Betrieb des Atomkraftwerkes in der Nähe von Huy, nur 65 Kilometer Luftlinie von Aachen entfernt, zu prüfen.

„Das ist angesichts der wenigen Tage, die uns zur Verfügung standen, keine allzu große Überraschung“, erklärte Detlef Funken am Dienstag gegenüber unserer Zeitung.

Die Bemühungen der Städteregion laufen aber weiter, versicherte der städteregionale Pressesprecher. Und zwar auf höchster Ebene: „Helmut Etschenberg kümmert sich persönlich um dieses Thema“, berichtete Funken. Und nicht nur er. „Der Städteregionsrat ist in einem sehr intensiven Austausch mit Oberbürgermeister Marcel Philipp.“ Das Ziel sei „ein enger Schulterschluss mit der Stadt Aachen“.

Zum inhaltlichen Stand konnte der Sprecher noch nichts sagen. Ergebnisse soll es erst am Ende der Woche geben. Allerdings bietet die Fortsetzung der Prüfung durchaus schon jetzt Raum für Interpretationen. Und die gehen dahin, dass eine Klage gegen den AKW-Betreiber Electrabel und/oder die belgische Atomaufsicht FANC gar nicht so aussichtslos sein könnte, wie es viele Politiker trotz ihres einstimmigen Beschlusses sowie der Verabschiedung einer Resolution befürchtet hatten.

Vorausgesetzt, die formalen Bedingungen werden erfüllt. Wie diese aussehen müssten, ist die Kernfrage, die bis Freitag beantwortet werden soll.

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