Düsseldorf - Prozess um Erpressung vertagt

Prozess um Erpressung vertagt

Von: ddp-nrw
Letzte Aktualisierung:

Düsseldorf. Wegen versuchter Erpressung und Diebstahls zulasten von Ex-Fußball-Bundestrainer Michael Skibbe müssen sich seit Donnerstag eine 33-jährige Polizistin und ihr 26-jähriger Freund vor dem Düsseldorfer Landgericht verantworten.

Der Prozess wurde nach Justizangaben unmittelbar nach der Anklageverlesung auf den 16. März vertagt.

Den beiden Angeklagten wird vorgeworfen, Skibbe im September 2007 mit der Veröffentlichung von intimen Handy-Fotos gedroht zu haben. Um eine solche Veröffentlichung zu vermeiden, sollte Skibbe 150.000 Euro zahlen. Die Bilder sollen sich auf der Speicherkarte eines Handys befunden haben, das im Dezember 2006 aus dem Dienstwagen des früheren Bundestrainers gestohlen worden war.

Wie es heißt, sollten „Aufnahmen aus dem engsten privaten Bereich” des früheren Bundestrainers und seiner damaligen Lebensgefährtin zu sehen sein. Mehrfach sollen Skibbe und die 33-jährige Angeklagte im September Kontakt gehabt haben, anschließend sei dann die Übergabe von 150.000 Euro vereinbart worden. Die Geld-Übergabe, die in Wuppertal stattfinden sollte, scheiterte jedoch. Die 33-Jährige und ihr Freund wurden festgenommen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die beiden Angeklagten das Auto des Fußballlehrers entweder selbst aufgebrochen oder das Handy später angekauft haben. Ob Skibbe vor Gericht als Zeuge aussagen muss, ist noch offen. Insgesamt sind drei Prozesstage angesetzt.
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