Prozess gegen Russenmafia in Köln

Von: ddp
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Polizist
Ein Bereitschaftspolizist mit Maschinenpistole sichert in Köln am Justizzentrum eine Zufahrt. Vor dem Landgericht muss sich eine siebenköpfige mutmaßliche Verbrecherbande verantworten. Foto: ddp

Köln/Aachen. Unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen hat am Montag vor dem Kölner Landgericht der Prozess gegen sieben mutmaßliche Mitglieder der sogenannten Russenmafia begonnen.

Die Staatsanwaltschaft wirft den 29 bis 44 Jahre alten Männern vor, unter anderem in Neuss, Aachen, Köln und Bonn an Schutzgelderpressungen, Körperverletzungen und Geldfälschungen beteiligt gewesen zu sein.

Auch wird den Männern gewerbsmäßiger Schmuggel von 15 Millionen Zigaretten in die Europäische Union vorgeworfen. Damit sollen sie Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben. Die Anklage lautet zudem auf Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.

Die von der Staatsanwaltschaft als Bande eingestufte Tätergruppierung war den Ermittlern nach dem Einsatz eines V-Manns ins Netz gegangen. Das Gericht plante zunächst 66 Verhandlungstage für den Prozess ein und setzte Termine bis Oktober an.
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