Polizist aus Mönchengladbach wegen Banküberfällen vor Gericht

Von: ddp
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Mönchengladbach. Wegen zwei Banküberfällen muss sich ein 53-jähriger Polizist am Mittwoch vor dem Landgericht Mönchengladbach verantworten.

Dem vom Dienst suspendierten Mann werde schwere räuberische Erpressung sowie Strafvereitelung und Urkundenunterdrückung vorgeworfen.

Vermummt und mit einem Gasrevolver bewaffnet soll der Polizeibeamte aus Mönchengladbach laut Gericht im Januar und Juli 2007 zwei Sparkassenfilialen in seiner Heimatstadt überfallen haben.

Bei dem ersten Überfall flüchtete der Täter, nachdem eine Bankangestellte Alarm ausgelöst hatte. Bei dem zweiten Überfall wurden 7170 Euro erbeutet. Der Angeklagte hatte die Überfälle vor dem Haftrichter gestanden.

Zudem soll der Mann in 49 Fällen Verkehrsunfallsachen nicht ordnungsgemäß bearbeitet haben, sondern die Verfahren als erledigt ausgetragen und die Akten versteckt oder vernichtet haben.

Als Hintergrund der Taten gelten persönliche Schwierigkeiten und eine hohe Verschuldung des Mannes.
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