Polizei entdeckt Auto des geflüchteten Falschfahrers

Von: Claudia Schweda
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Da die Polizei das Kennzeichen des Wagens kannte, mit dem der Falschfahrer unterwegs gewesen war, konnte sie vor Ort schnell einen Zusammenhang herstellen. Foto: Colourbox

Aachen/Köln. Der Wagen des geflüchteten Falschfahrers, der in der Nacht zu Sonntag auf der Autobahn 4 unterwegs war, ist in Bergheim am Straßenrand gefunden worden.

Die Fahndung nach dem Fahrer laufe noch, teilte Dirk Weber, Sprecher der Autobahnpolizei Köln, am Montag auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Passanten hatten demnach am Sonntag die Polizei in Bergheim informiert, weil ein Mercedes der B-Klasse mit Unfallspuren ungewöhnlich am Straßenrand geparkt worden war. Da die Polizei das Kennzeichen des Wagens kannte, mit dem der Falschfahrer unterwegs gewesen war, konnte sie vor Ort schnell einen Zusammenhang herstellen. Woher die Unfallspuren am Wagen stammen, ist unklar. „Im Rahmen der Falschfahrt ist uns kein Unfall bekannt“, sagte der Polizeisprecher.

Der Falschfahrer war auf der A4 Richtung Aachen in der entgegengesetzten Richtung bis kurz vor Kerpen gefahren. Dort hatte die Polizei – alarmiert von anderen Autofahrern – eine Absperrung errichtet, um den Falschfahrer zu stoppen. Als der aber die Polizeiabsperrung gesehen hatte, hatte er gewendet und war wieder Richtung Aachen geflohen. In Merzenich hatte er laut Polizei die Autobahn verlassen. Möglicherweise habe sich der Unfall auf dem Weg von der A4-Abfahrt bis Bergheim ereignet, sagte Weber. Bislang sei aber kein Schaden gemeldet worden, der dem Unfallschaden am gefundenen Mercedes zuzuordnen sei.

Einen Suizidversuch als Grund für die Falschfahrt hält die Polizei für wenig wahrscheinlich. Nichts im Fahrverhalten des gesuchten Fahrers lasse darauf schließen, sagte Weber. Anders war das am Freitag, als ein 47-jähriger an fast gleicher Stelle seinen Wagen gezielt vom Standstreifen in den Verkehr lenkte. Ein 76-Jähriger starb, der Falschfahrer und die Beifahrerin des 76-Jährigen wurden lebensgefährlich verletzt.

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