Aachen - Pferdequäler Fritz B. lehnt Richter ab

Pferdequäler Fritz B. lehnt Richter ab

Von: Wolfgang Schumacher
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Im Verfahren des Aachener Pferdehalters Fritz B., der den Oberbürgermeister der Stadt Aachen wegen eines für zwei Jahre ausgesprochenen Verbots der Pferdehaltung vor dem Verwaltungsgericht beklagt, kam es am Mittwoch zum zweiten Mal zu einer Ablehnung des Richters.

Der Anwalt des im ländlichen Ortsteil Krauthausen wohnenden Fritz B. fühlte sich und seinen Mandanten durch eine Äußerung des Richters benachteiligt. Anders als bei der letzten Verhandlung vor der 6. Kammer des Verwaltungsgerichts Anfang April verhandelte der Verwaltungsrichter jetzt weiter - falls seine Kollegen den Befangenheitsantrag ablehnen, kann er innerhalb von 14 Tagen ein Urteil fällen.

Hintergrund des Rechtsstreites sind diverse Verstöße und Ordnungswidrigkeiten des Pferdehalters gegen das Tierschutzgesetz, die vom Veterinäramt der Stadt und des Kreises Aachen festgestellt wurden. Pferde von Fritz B. litten unter Durst und bekamen falsches Futter, manche von ihnen waren fast verhungert, einem Fuchswallach soll er mit einem Hammer den Schädel eingeschlagen haben.
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