Panther erneut in Malmédy gesehen

Von: Juliane Kern und Marlon Gego
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Aachen. Der seit mindestens einer Woche durch Ostbelgien streunende Panther ist am Dienstag erneut in Malmédy gesehen worden. Dies bestätigte die Polizeidirektion Malmédy am Dienstag auf Anfrage dieser Zeitung.

Die Raubkatze habe als solche identifiziert werden können, während sie in einem Industriegebiet nahe der Autobahn E42 gesichtet wurde. Der Stadtteil Falize, in dem das Gewerbegebiet liegt, ist nur etwa dreieinhalb Kilometer vom Stadtkern Malmédys entfernt. Der Panther habe minutenlang auf einer Wiese verharrt, bevor er wieder flüchtete, sagte Damien Köller von der Polizeiinspektion.

Die belgischen Beamten wollen nun mit Stadtverwaltung und Zoologen besprechen, wie man den Panther fangen kann. Abgesehen von der Sicherheit der Bevölkerung habe es oberste Priorität, das Tier lebend zu fangen, sagte Koeller. Zwei Polizisten seien mit der Organisation der Suche befasst.

Wolfram Graf-Rudolf, den Direktor des Aachener Euregiozoos, hat die Polizei in Malmédy noch nicht in die Suche einbezogen. Seiner Auskunft nach sei es eine Option, mit Hunden nach dem Panther zu suchen, um ihn dazu zu bringen, auf einen Baum zu flüchten. Dort sei er mit einem Betäubungsgewehr am einfachsten ins Visier zu nehmen, sagte Graf-Rudolf.

Der Panther, den die Hörer des Radiosenders 1Live Djonny Bondjorno genannt haben, streunt seit Ende August durch Nordfrankreich und Luxemburg und seit Anfang vergangener Woche durch Ostbelgien.

Wo er herkommt, ist immer noch nicht geklärt. Ende vergangener Woche hatte ein Einwohner des Simmerather Gemeindeteils Lammersdorf den Panther in seinem Ort zu sehen geglaubt. Am Samstag dann stellte es sich heraus, dass der Einwohner wahrscheinlich einen frei umherlaufende Labrador gesehen und für eine Raubkatze gehalten hatte.
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