Brüssel - Pannenmeiler: 15 Fragen an die FANC

Pannenmeiler: 15 Fragen an die FANC

Von: mgu
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Tihange liegt etwa 60 Kilometer von Aachen.

Brüssel. Das Bundesumweltministerium sieht offene Fragen, was die Sicherheit der beiden Pannenmeiler Tihange 2 und Doel 3 angeht. Am Dienstag ging in Brüssel ein zweitägiges Arbeitstreffen zu Ende, bei dem die belgische Atomaufsichtsbehörde FANC internationalen Experten ihre Entscheidung erklärte, die Pannenmeiler wieder anzufahren.

Experten des Bundesumweltministeriums überreichten der FANC eine Liste mit 15 offenen Fragen zur Sicherheit der Atomreaktoren. Die Fragen beziehen sich auf das durchgeführte Prüf- und Bewertungsverfahren und die Sicherheitsnachweise für die Reaktordruckbehälter, wie eine Sprecherin am Dienstag mitteilte.

Nach Einschätzung der deutschen Fachleute stellen die in den Reaktordruckbehältern gefundenen Wasserstoffflocken eine signifikante Abweichung von der geforderten Fertigungsqualität dar. Aus deutscher Sicht ist fraglich, inwieweit das mit den grundlegenden Sicherheitsanforderungen an Atomkraftwerke vereinbar ist, heißt es weiter.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) begrüßt es, dass die FANC zu weiteren bilateralen Fachgesprächen bereit ist. Außerdem müsse die Bundesregierung auch auf politischer Ebene Gespräche führen. „Dazu werde ich die Initiative ergreifen.“

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