Offener Brief der Tihange-Gegner an Hendricks

Von: red
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Betroffene aus dem grenznahen Gebiet an den laufenden Verhandlungen zum belgisch-deutschen Nuklearsicherheitsabkommen sollen beteiligt werden.

Aachen. Das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie fordert in einem offenen Brief an die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), dass Betroffene aus dem grenznahen Gebiet an den laufenden Verhandlungen zum belgisch-deutschen Nuklearsicherheitsabkommen beteiligt werden.

Jörg Schellenberg und Walter Schumacher, Sprecher des Aktionsbündnisses, äußern sich in ihrem Schreiben verwundert über die Nichteinbeziehung, weil doch Hendricks‘ Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarze­lühr-Sutter noch im September an eine Bundestagsabgeordnete geschrieben habe: „Eine angemessene Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in den Grenzgebieten halte auch ich für essenziell.“

Schellenberg und Schumacher erinnern daran, dass es das Aktionsbündnis gewesen sei, das den Druck aufgebaut habe, der schließlich zu den Verhandlungen geführt habe. Es sei nicht zu akzeptieren, dass Entscheidungen erneut über die Köpfe der Menschen in der Grenzregion hinweg getroffen würden, ohne dass sie angemessen beteiligt würden.

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