Oberlandesgericht verurteilt Hambach-Aktivist

Von: epd
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Der Niederländer hatte sich am 1. August 2014 an die Gleise der Hambachbahn anketten lassen. Foto: Abels/Archiv

Düren/Köln. Ein Umweltaktivist aus den Niederlanden muss für die Blockade der Bahngleise am Braunkohletagebau Hambach eine Geldstrafe in Höhe von 900 Euro zahlen. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Köln in letzter Instanz und bestätigte damit Urteile der Amts- und Landgerichte.

Der Mann hatte sich am 1. August 2014 an die Gleise der Privatbahnstrecke gekettet, die den Tagebau Hambach mit Kraftwerken und Brikettfabriken im Rhein-Erft-Kreis verbindet. Nach Ansicht der Richter machte sich der Aktivist strafbar, weil er den Betrieb eines Unternehmens gestört hat, dass für die öffentliche Energieversorgung zuständig ist.

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