Nur jeder 14. Katholik gibt seine Stimme ab

Von: Robert Esser
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Aachen. Knapp 6000 Ehrenamtler sind am Wochenende in 374 Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände gewählt worden. Nur in drei Pfarren in Stolberg und Krefeld standen nicht genug Kandidaten zur Verfügung.

Die seit Jahren dramatisch niedrige Wahlbeteiligung sank in der Diözese erneut um 0,6 Prozent auf 7,2 Prozent (2005: 7,8 Prozent). Demnach gab nur jeder 14. wahlberechtigte Katholik sein Votum ab.

„Interessant ist, dass sich die Wahlbeteiligung in Aachen-Stadt um 0,5 Prozent auf 6,3 Prozent erhöht hat”, sagte der Wahlbeauftragte des Generalvikariats, Johannes Schnettler. Indes fiel die Beteiligung in der Eifel von 15,1 auf 12,2 Prozent. Die Endergebnisse für sämtliche Gemeinden werden nach Schnettlers Einschätzung in zwei Wochen vorliegen.

Eine rekordverdächtig geringe Wahlbeteiligung von nur 1,7 Prozent registrierte man im Aachener Ostviertel: In St. Josef/St. Fronleichnam fanden nur 101 der 5988 wahlberechtigten Katholiken den Weg zur Wahlurne. Aber auch in traditionell starken Gemeinden wie Aachen-Walheim sank die Quote von 10,25 auf 7,3 Prozent.

„Auffällig - etwa in Alsdorf - ist, dass Fusionsgemeinden eher stabile als schwindende Werte aufweisen”, sagte Schnettler.

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