NRW will Elektroautos forcieren, Schlüsselrolle für Aachen

Von: ddp-nrw
Letzte Aktualisierung:
Elektro-Auto/ Strom-Tanken
Steckdose am Tiefgaragen-Stellplatz - bis es eine solche Infrastruktur für Elektroautos flächendeckend gibt, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Foto: dpa

Köln/Aachen. Nordrhein-Westfalen will die Einführung von Elektroautos forcieren. Darin sehe er eine große Chance für NRW, sagte Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) am Montag in Köln. Aachen soll dabei als Forschungsstandort eine Schlüsselrolle spielen.

Er verwies darauf, dass Elektroautos nach Einschätzungen von Experten ab 2015 zunehmend zum Straßenalltag in Deutschland gehören werden. Um diese Entwicklung voranzutreiben, werde es in einem ersten Schritt Modellregionen in NRW geben. „Wir stellen 60 Millionen Euro bereit, um Forschung und Entwicklung voranzutreiben”, kündigte der Ministerpräsident an. So solle der Einsatz von Elektrofahrzeugen großflächig ermöglicht werden. Bis zum Jahr 2020 sollen dann 250.000 Elektrofahrzeuge auf den Straßen des Landes rollen.

Bereits in diesem Sommer würden in Mülheim, Essen und Dortmund erste Ladestationen aufgebaut, Aachen und Münster werden zentrale Forschungsstandorte. „Unsere Autobauer Opel und Ford, die Energiekonzerne RWE und BP, Stadtwerke und Verkehrsbund Rhein-Ruhr ziehen hier an einem Strang”, so Rüttgers. Das gemeinsame Ziel sei es, Nordrhein-Westfalen zur ersten großräumigen Modellregion für Elektroautos in Europa zu machen.

Der Ministerpräsident äußerte sich bei der Eröffnung des neuen Prüfzentrums für Solarmodule des TÜV Rheinland. Investitionen in hochmoderne Prüfanlagen für erneuerbare Energien seien wichtig für den Klimaschutz, sagte Rüttgers.

„Unser Kompass ist klar: Wir wollen mehr Wachstum und weniger CO2-Emissionen. Bis 2020 wollen wir die CO2-Emissionen Nordrhein-Westfalens um 81 Millionen Tonnen reduzieren - das sind rund 44 Prozent des Einsparvolumens, das die Bundesregierung anstrebt”, so der NRW-Regierungschef.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert