NRW von Anschlägen in Brüssel geschockt: Bomben galten der Demokratie

Von: dpa
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Hannelore
Neben Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft äußerten sich weitere Politiker und Geistliche bestürzt über die Terror-Anschläge von Brüssel. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Düsseldorf. Die blutigen Anschläge im Nachbarland Belgien schocken Nordrhein-Westfalen. Politiker und Kirchenleute Opfern und Angehörigen ihr Mitgefühl aus und versichern: Die Demokratie ist stärker als der Terror.

Hannelore Kraft (SPD), NRW-Ministerpräsidentin: „Es ist grauenhaft, dass nach den Anschlägen von Paris wieder unschuldige Menschen Opfer fanatischer Terroristen werden, die unseren westlichen Werten und unserer europäischen Lebensweise den Krieg erklärt haben. Bei aller Trauer und allen Tränen müssen wir zusammenstehen: Die Demokratie ist stärker als Terror.”

Ralf Jäger (SPD), NRW-Innenminister: „Wir sind, glaube ich, gut aufgestellt, zur Wahrheit gehört aber auch, wir haben Glück gehabt.”

Christian Lindner, FDP-Bundes- und NRW-Landesvorsitzender: „Die unmenschlichen Anschläge in Brüssel galten nicht der belgischen Bevölkerung, sondern uns allen, die Freiheit, Toleranz und Weltoffenheit leben.”

Armin Laschet, CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzender: „Der Terror trifft uns alle. Und der Terror trifft diesmal unsere europäische Hauptstadt, die wie keine zweite den Gedanken der europäischen Einigung verkörpert (...) Die Anschläge machen einmal mehr deutlich, dass wir eine gesamteuropäische Sicherheitsarchitektur brauchen.”

Mona Neubaur und Sven Lehmann, Vorsitzende der NRW-Grünen: „Dies ist ein hinterhältiger Anschlag, die Bomben von Brüssel galten der europäischen Demokratie und unserer offenen Gesellschaft.”

Carina Gödecke, Präsidentin des nordrhein-westfälischen Landtags: „Unsere gemeinsamen Werte und unsere Freundschaft sind stärker als der fanatische Hass der Attentäter.”

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln: „Die Anschläge in unserem Nachbarland Belgien sind eine Mahnung an uns, noch wachsamer zu sein. Sie dürfen aber nicht dazu führen, dass wir unsere tolerante Lebenseinstellung aufgeben und uns dem Diktat radikaler Weltanschauungen unterwerfen.”

Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland: „Es ist das Ziel jeglichen Terrors, Angst und Schrecken zu verbreiten und eine Gesellschaft zu verunsichern. Aber Angst darf uns nicht lähmen.”

Karl Borsch, Aachener Weihbischof: „Ich bin erschüttert über die schlimmen Nachrichten vom Terroranschlag in Brüssel, bei unseren belgischen Nachbarn.”