Noch keine Spur nach Schüssen auf der Autobahn

Von: ddp-nrw
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Köln. Auch zwei Wochen nach dem Schuss auf einen niederländischen Sattelzug auf der Autobahn 61 bei Köln sind die Hintergründe des Vorfalls noch völlig unklar.

„Wir haben derzeit keine heiße Spur”, sagte ein Polizeisprecher auf ddp-Anfrage.

Am 29. April waren die Scheiben der Fahrer- und der Beifahrertür im Führerhaus des Sattelzugs getroffen worden. Der Fahrer hatte einen Knall gehört und bemerkt, dass die Scheiben durchschlagen waren. Der Mann blieb unverletzt und verständigte die Polizei. Eine groß angelegte Suche am Tatort blieb erfolglos.

In den vergangenen Monaten war mehrfach auf Autofahrer auf dem Kölner Autobahnring geschossen worden. So wurde im September auf der Autobahn 4 zwischen den Anschlussstellen Refrath und Merheim ein Kleintransporter getroffen.

Der 44-jährige Fahrer hatte bemerkt, dass in den Laderaum seines Autos Glas rieselte. Als er sich umschaute, sah er, dass beide hintere Seitenscheiben zerstört waren. Unweit dieses Tatorts war schon im Februar 2009 auf einen weiteren Kleintransporter geschossen worden.

Verletzt wurde in all diesen Fällen niemand, die Täter konnten nicht ermittelt werden. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

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