Niederländische Atomaufsicht kritisiert Tihange-Gutachten

Von: red
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Atomkraftwerk AKW Tihange dpa Foto: EPA/JULIEN WARNAND
Die Städteregion Aachen hatte die Studie beim Institut für Sicherheit- und Risikoforschung der Universität Wien in Auftrag gegeben. Foto: epa/Julien Warnand

Geleen. Die niederländische Atomaufsicht zweifelt ebenso wie die deutsche Bundesregierung die Ergebnisse einer Wiener Studie zu den Gefahren eines Super-GAU im belgischen Atomkraftwerk Tihange an.

„Die Schlussfolgerungen in diesem Bericht sind völlig unrealistisch. Die Forscher stapeln Unwahrscheinlichkeit über Unwahrscheinlichkeit“, lautet nach Informationen der Zeitung „de Limburger“ die Kritik.

Die Städteregion Aachen hatte die Studie beim Institut für Sicherheit- und Risikoforschung der Universität Wien in Auftrag gegeben. Im Falle eines Super-GAU im Riss-Reaktor Tihange 2, bei dem große Mengen Radioaktivität aus dem Reaktor entweichen, könnten demnach weite Teile des Rheinlandes starker nuklearer Strahlung ausgesetzt werden.

In Südlimburg wurden die Räte und der Gouverneur Theo Bovens laut „de Limburger“ am Mittwoch über die Einschätzung der Atomaufsicht informiert. Bovens hatte darum gebeten, um einschätzen zu können, ob die Sicherheitsmaßnahmen verschärft werden müssen. Das sei aber nicht notwendig, lautet die Empfehlung.

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