Neuzugänge bei den Affen im Gaia-Zoo

Von: red
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Gorillamutter Tamidol mit ihrem Neugeborenen im Gehege des Gaia-Zoo. Foto: Gaia-Zoo
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Auch bei den Schopfmangaben gibt es Nachwuchs zu bestaunen. Foto: Gaia-Zoo

Kerkrade. Elternfreuden im Affenhaus: Der Gaia-Zoo im niederländischen Kerkrade meldet Nachwuchs bei den Gorillas und den seltenen Schopfmangaben.

Für die Gorillamutter Tamidol sei es der erste Nachwuchs. Das 16-jährige Weibchen lebt erst seit einem Jahr im Zoo. Der Vater des Babys, Silberrücken Makula, hatte sie nach Angaben des Tierparks also schon kurze Zeit nach ihrer Ankunft gedeckt.

Die Schwangerschaft bei Gorillas dauert fast neun Monate. „Vater Makula kümmert sich liebevoll um das Neugeborene“, erklärt der Zoo in einer Pressemeldung. Tamidol habe keine starke Beziehung zu den anderen Gorillas der Gruppe. Wenn das Gorillababy in einigen Monaten anfange zu krabbeln, so erklärt der Zoo in einer Pressemeldung, dann werden die anderen jungen Gorillas aber womöglich ihre Nähe suchen.

Einige Tage nach der Geburt des Gorillas kam ein seltener Schopfmangabe zur Welt. Es sei fast fünf Jahre her, dass zuletzt ein Schopfmangabe in Kerkrade geboren wurde. Für Vater Wladek sei es der erste Nachwuchs. Die zwölfjährige Mutter allerdings hatte schon zwei weitere Babys.

In Zoos werden selten Schopfmangaben geboren. Damit die Art erhalten bleibt, wird in ganz Europa ein Stammbuch geführt. Zoodirektor Tjerk ter Meulen koordiniert dieses Stammbuch.

Der kleine Schopfmangabe klammert sich schon fest an seine Mutter. Er werde wohl innerhalb weniger Tage selbstständig herumkrabbeln. Gorillamutter Tamidol allerdings müsse ihren hilflosen Nachwuchs in den kommenden Monaten noch richtig unterstützen. Die Schopfmangaben und die Gorillas teilen sich in Kerkrade ein Gehege.

Auch bei den Wollaffen erwartet der Tierpark in Kürze Nachwuchs. Bei den Totenkopfaffen werde daran gearbeitet, in die Gruppe wurde ein neues Männchen integriert.

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