Neue Radarmessstelle an der Autobahn 4

Von: cs/heck
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Kontrollstelle am Straßenrand: Eine mobile Anlage zur Messung von Geschwindigkeitsverstößen an einer Autobahn. Symbolfoto: dpa

Düren/Kerpen. Als Konsequenz aus den schweren Auffahrunfällen auf Stau-Enden in der vorigen Woche hat die Autobahnpolizei Köln einen neuen Radarmesspunkt auf der Autobahn 4 eingerichtet. Er soll auf der vielbefahrenen Ost-West-Achse für ruhigen Verkehrsfluss sorgen - und wurde deshalb an entsprechendem Ort eingerichtet.

Damit gibt es jetzt insgesamt sechs Messpunkte auf der A4 zwischen der Anschlussstelle Aachen-Zentrum und dem Kreuz Kerpen - meist in Baustellenbereichen. An diesen neuralgischen Stellen kontrolliert die Autobahnpolizei Köln zu unterschiedlichen Zeiten mit mobilen Tempomessanlagen die Geschwindigkeit des Verkehrs.

„Die Bürger müssen auf der A4 jederzeit damit rechnen, dass sie geblitzt werden“, sagte Lutz Flaßnöcker, Sprecher der Autobahnpolizei Köln. Die Radaranlagen messen nach seinen Angaben Geschwindigkeitsverstöße von Lkw- und Pkw-Fahrern auf allen Fahrspuren. Die schweren Verkehrsunfälle in der vergangenen Woche hätten gezeigt, dass dies nötig sei. Wo der Verkehr wann konkret überwacht werde, werde im Internet angekündigt.

Zwei der sechs mobilen Messpunkte liegen in Fahrtrichtung Aachen: der jetzt neu eingerichtete im zweispurigen Abschnitt der A4 bei Niederzier sowie ein Messpunkt zwischen Eschweiler und Aachen. In Fahrtrichtung Köln kann der Verkehr an zwei Punkten im Baustellenbereich zwischen Aachen-Zentrum und dem Kreuz Aachen kontrolliert werden sowie an einem Punkt zwischen Weisweiler und Düren und einem an der Brückenbaustelle über die ICE-Strecke Aachen-Köln westlich des Kerpener Kreuzes.

Offensichtlich hat aber schon die in der vorigen Woche angekündigte Intensivierung der polizeilichen Überwachungsmaßnahmen ihre Wirkung gezeigt: Bei einer ersten Kontrollmaßnahme am Mittwochnachmittag an der neu eingerichteten Radarmessstelle bei Niederzier hielten sich von 4000 kontrollierten Verkehrsteilnehmern in drei Stunden alle an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit.

Bei drei schweren Unfällen auf der Autobahn 4 zwischen Köln und Aachen waren in der vergangenen Woche zehn Menschen verletzt worden, mehrere davon lebensgefährlich. In allen Fällen waren Laster auf Staus aufgefahren. Alleine am Mittwoch gab es innerhalb weniger Stunden bei Düren zwei solcher Unfälle.

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