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Netrace-Finale: Die Riesen an den Rechnern

Von: Marc Heckert
Letzte Aktualisierung:
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Läuft bei ihnen: Noah Smeets, Lea Grüters, Tyler Gardiner, Leonie Dreßen, Jakob Wilms und Philipp Jakob (von links) sind die „pjsheroes“ aus Hückelhoven – und mit vollen 50 Punkten eines von acht Teams, die sich in der ersten Netrace-Finalrunde keinen Fehler geleistet haben. Zur Gruppe gehören außerdem André Nauen, Rachid Barrak, Patrick Kox und ein weiterer Schüler. Foto: Marc Heckert

Aachen/Düren/Heinsberg. Wenn das Netrace nur eine Finalrunde hätte, die Schüler vom Team „pjsheroes“ hätten die Einladung zur Siegesfeier der Internetrallye von NetAachen und unserer Zeitung schon in der Tasche: Die zehn Sechs- bis Achtklässler der Peter-Jordan-Schule aus Hückelhoven gehören zu den acht Teams, die im ersten Teil des Finales eine fehlerfreie Leistung hingelegt haben. 50 Punkte haben sie ergattert, mehr geht nicht.

Doch das Netrace hat bekanntlich zwei Finalrunden, deren Ergebnisse zusammengerechnet werden – weshalb das Rennen noch völlig offen ist. Die Leistung der acht Top-Teams und ihrer Verfolger macht das aber nicht geringer.

„Ich fand‘s cool“

Das gilt insbesondere für die jungen „pjsheroes“, von denen die meisten zum ersten Mal bei einem Netrace dabei sind. Wie es ihnen gefallen hat? „Ich fand‘s cool“, sagt Noah Smeets. Und erklärt, wie die Gruppe gearbeitet hat: „Es gab immer Zweierteams, jedes Team bekam seine eigene Frage.“

Mit den Fragen hatten sie gar keine Probleme? „Nur ein bisschen“, sagt Tyler Gardiner und grinst. Vor allem die Frage nach der Zeitschrift „Bravo“ war eine harte Nuss. „Das war echt schwer herauszufinden“, gibt Lea Grüters zu. Aber am Ende haben die „Heroes“ auch diese Klippe gemeistert.

Stolz auf ihre Schüler ist auch Teambetreuerin Andrea Ashauer, die zusammen mit Lehrer David Mohr die „pjsheroes“ coached. „Für die Kids eine tolle Leistung“, freut sie sich: „Mit was für einem Einsatz die dabei waren, auch wenn die Fragen wirklich schwer waren!“

Die Teilnahme am Netrace habe sich schon jetzt für die Schüler gelohnt. „Sie lernen: Wenn ich mich mit einem Thema auseinandersetze und durchbeiße, habe ich am Ende ein Erfolgserlebnis“, hat Andrea Ashauer beobachtet. „Das ist immens wichtig.“

Beeindruckt über die Leistungen der Top-Teams zeigt sich der Geschäftsführer des Netrace-Sponsors NetAachen, Andreas Schneider: „‚Respekt! Und das bei dem hohen Anforderungsniveau der Fragen im Finale.“ Den Hückelhovener „pjsheroes“ und ihren Konkurrenten wünscht er starke Nerven in der heute beginnenden Finalrunde Nummer Zwei: „Jetzt kommt es für alle Teams darauf an, cool zu bleiben und sich nicht noch Punktabzüge für Flüchtigkeitsfehler einzufangen.“

Keine Mehrfach-Antworten bitte!

Noch einen Tipp für die Teams hat Kerstin Reisen, beim Netrace-Organisator Promedia Maassen aus Alsdorf für die Fragen und Auswertungen zuständig. „Bitte keine Lösungen mit mehreren Antworten einsenden“, sagt sie. Wenn etwa nach dem Titel eines Films gefragt wurde, ist eine Antwort, in der auch der Titel des Buchs zum Film angegeben ist, leider falsch.

Spannend wird es bei der Schlussrunde für die Teilnehmer auf alle Fälle. Kerstin Reisen verspricht: „Wir haben uns wieder ein paar schöne Fragen ausgedacht.“

Alle Infos zum Netrace finden sich auf der Netrace-Webseite www.az-an-netrace.de.

Hinweis: In der Druckausgabe unserer Zeitung am 7. März ist uns leider ein Fehler in der Tabelle unterlaufen. Das Team „webelers crew“ vom Nelly-Pütz-Berufskolleg Düren (49 Punkte, Zeit: 02:38:38 Std.) auf Platz 10 ist nicht enthalten. Wir bitten um Entschuldigung.

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