Netrace: Einsteigen zur letzten Runde!

Von: Marc Heckert
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Zurückbleiben bitte! Ein Zug der Londoner Untergrundbahn läuft in den Bahnhof Baker Street ein. Um diese berühmte Station ging es bei einer Frage der ersten Netrace-Finalrunde. Foto: imago/Xinhua

Aachen/Düren/Heinsberg. Die Realos aus Geilenkirchen liegen vorne – aber nur ganz knapp. Gerade einmal sieben Minuten dahinter sitzen ihnen die Dürener Power Girls im Nacken. In der Netrace-Zeitrechnung ist das gerade mal ein Wimpernschlag. Kaum größer ist der Abstand zur Nummer Drei, den Uschi-Bären aus Aachen.

Das Spitzenfeld beim Netrace, der Internetrallye für Schüler von unserer Zeitung und NetAachen, liegt nach der ersten der beiden Finalrunden eng zusammen. 

Doch das Trio ist nicht allein. Auch die Verfolger in der Tabelle können sich noch alle Hoffnung auf einen Platz in den Top Ten machen. So kommen etwa auch das Team Sixpack aus Aachen und der KGH-Speedstar aus Heinsberg auf die vollen 50 Punkte, ebenso wie die Spürnasen aus Aachen. Sechs Teams sind also noch ohne Fehler.

Bedeuten muss all das allerdings nicht viel, das Rennen ist nach wie vor offen. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat nämlich gezeigt, dass sich auf den letzten Metern beim Netrace noch alles ändern kann. Souverän in Führung liegende Teams leisten sich aus Nervosität oder Leichtsinn vermeidbare Patzer – und schießen sich ins Aus. Gruppen mit langsamer, aber gründlicher Arbeitsweise perfektionieren ihre Ergebnisse und rauschen aus der Tiefe des Raums plötzlich ganz nach oben.

Für alle 61 Gruppen, die noch im Rennen sind, gilt aber: Jetzt rächt sich jeder Aussetzer. Wer sich kirre machen lässt und aus Hibbeligkeit kurz vor der Ziellinie Flüchtigkeitsfehler macht, hat kaum noch Chancen auf eine Einladung zur Siegesfeier.

Apropos Fehler: Wie wichtig genaues Lesen ist, hat sich bei der jüngsten Runde wieder gezeigt. So hieß es zum Beispiel in der ersten Frage (siehe Kasten): „Wie alt wurde die Kunstfigur, die angeblich in der namensgebenden Straße lebte, im Sommer letzten Jahres?“

Wer da zu flüchtig las, kam auf 126 Jahre. Gefragt war aber nach dem Alter im Sommer letzten Jahres – also war 125 Jahre die richtige Antwort. „Beim Netrace kommt es immer auf die Lesekompetenz an, also das präzise Verständnis der Aufgaben“, sagt Kerstin Kaufmann, die beim medienpädagogischen Institut Promedia-Maassen in Alsdorf für die Organisation und Auswertung des Schülerwettbewerbs mitverantwortlich ist. „Viele Teams sind in diese Falle getappt.“

Wie geht es jetzt weiter mit dem Netrace? Am heutigen Dienstag startet die zweite und letzte Finalrunde. Am kommenden Dienstag, 19. März, ist das Rennen gelaufen. Nach der Auswertung der Antworten – und der Osterferien – werden wir am 9. April das Endranking veröffentlichen – allerdings ohne die Reihenfolge der Plätze 1 bis 10. Wie genau die besten zehn Teams abgeschnitten haben, erfahren sie erst am 27. April bei der Preisverleihung auf der großen Siegesfeier. Wo die stattfinden wird, verraten wir allerdings noch nicht.

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