Aachen/Düren/Heinsberg - Netrace: Bonne Chance für die letzte Runde

Netrace: Bonne Chance für die letzte Runde

Von: Marc Heckert
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Wollen den ersten Preis nach Belgien holen: Zusammen mit ihrem Lehrer Sebastian Heinen marschieren Victoria Manka, Laura Heck, Emilia Oheim und Nina Moreau (von links) vom Königlichen Athenäum Eupen als Team Vilaemni mit vollen 50 Punkten in die zweite Finalrunde. Foto: Heckert

Aachen/Düren/Heinsberg. Geplant war das Netrace eigentlich als regionaler Wettbewerb für Schüler in der Städteregion Aachen und den Kreisen Düren und Heinsberg. Das war einmal: Der größte Internetwettbewerb für Schüler in der Region ist inzwischen ein internationaler Wettkampf.

Das Königliche Athenäum aus Eupen hält die schwarz-gelb-rote Flagge Belgiens hoch – und ist mit dem Team Vilaemni ganz oben an der Tabellenspitze vertreten.

Vilaemni, das steht für die Anfangsbuchstaben der Vornamen von Victoria Manka, Laura Heck, Emilia Oheim und Nina Moreau. Als ihr Lehrer Sebastian Heinen ihrer Klasse D27 vorschlug, beim Netrace mitzumachen, waren auch die vier 13-Jährigen Feuer und Flamme. Und haben sich in der Vor- und der Hauptrunde als bestes Team ihrer Schule bis ins Finale geboxt.

Die vier Schülerinnen gehören zu den Netrace-Teams, die sich selbst organisieren. „Ich habe kaum etwas machen müssen“, bekennt ihr Lehrer Sebastian Heinen schmunzelnd. Meist hat jedes der Mädchen eine Aufgabe alleine gelöst. „Bei den schwierigen Fragen haben wir uns aber zusammen ans Laptop gesetzt“, erklärt Emilia. Die Treffen fanden reihum bei den Teammitgliedern statt. Eine weite Anreise hatte dabei niemand: „Wir wohnen alle in Lichtenbusch“, erklärt Victoria.

Obwohl die vier aus Belgien zu den kleinsten Teams im Feld gehören, sind sie leistungsmäßig ganz groß: Sie zählen zu den 13 Teams, die sich in der ersten Finalrunde keinen Fehler geleistet haben.

In dieser Runde gab es übrigens eine kleine Panne: Wie viele Teams bemerkt haben, hat sich bei Frage 3 der Fehlerteufel eingeschlichen. Darin hätte es heißen müssen: „Wie lautete 2010 das englischsprachige Motto eines Wettbewerbs, bei dem junge Menschen aus 17 verschiedenen Ländern das Logo in Anlehnung an eine populäre Sportart gestalten durften?“

Um die Chancengleichheit zu gewährleisten, haben die Organisatoren allen Teams für die Teilfragen 3 und 4 der Frage 3 die volle Punktzahl gegeben. Die Recherchezeit für alle Fragen der ersten Finalrunde wird nicht zur Wertung herangezogen. So ist sichergestellt, dass alle mit denselben Voraussetzungen in die entscheidende Finalrunde starten können.

Die beginnt am Dienstag, 10 März. In ihr entscheidet sich, ob der Gewinner aus Aachen kommt, aus Düren, Heinsberg – oder erstmals aus Belgien. Allen Teams: Bonne Chance!

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