Nationalpark: Jagd-Streit braucht Schlichter

Von: gego
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Monschau. Im Streit zwischen der Nationalparkverwaltung mit der Stadt Monschau und ihren Jagdpächtern soll nun der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) vermitteln.

Dies jedenfalls wünscht sich Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter (CDU), wie sie am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz mitteilte.

Ursache des Streits sind durch Berichte dieser Zeitung öffentlich gewordene Pläne von Nationalparkverwaltung und Umweltministerium, denen zufolge die Abschussquote für Rotwild im Nationalpark erhöht werden soll.

Die Pächter der acht Jagdparzellen im Monschauer Stadtwald klagen über verminderten Rotwildbestand in ihren Revieren. Dieser werde verursacht durch die Jagdaktivitäten der Nationalparkverwaltung im südlichen Teil des Parks, der an die Reviere grenzt.

Henning Walter, Leiter der Parkverwaltung, rechtfertigt die in der Nationalparkverordnung verankerte Rotwildjagd mit dem Schutzbedarf junger Buchen, deren Wachstum durch Wildverbiss behindert wird.
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