Nach versuchten Raubmord: Kriminalpolizei fahndet mit Phantombild

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Der junge Mann auf dem Phantombild steht in Verdacht am 20. Dezember 2008 den Besitzer eines Sex-Shops in Mönchengladbach niedergeschlagen zu haben. Foto: Polizei

Mönchengladbach. Bereits am 20. Dezember 2008 ist es in Mönchengladbach-Eicken zu einem versuchten Raubmord gekommen, zu dem es nun neue Erkenntnisse gibt. An dem Samstag ist gegen 19.25 Uhr der 67- jährige Inhaber eines Sex-Shops an der Hindenburgstraße überfallen und mehrfach von einem Unbekannten mit einem Vierkanteisen geschlagen worden. Dabei erlitt das Opfer auch massive Verletzungen am Kopf.

Der Mann sei damals sofort zu Tresen des Shops gegangen und habe unvermittelt auf den 67-Jährigen eingeschlagen, der zum Tatzeitpunkt allein im Geschäft gewesen ist.

Trotz der Verletzungen gelang es dem Geschädigten, den Täter aus dem Verkaufsraum zu drängen. Dieser flüchtete dann ohne Beute in Richtung Eickener Straße.

Die unmittelbar danach eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. Das Opfer musste wegen der schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Er verblieb zur stationären Behandlung.

Der Täters soll circa 18 bis 20 Jahre alt sein und etwa 1,75 Meter groß sein. Er trug einen dunklen Parka mit übergezogener Kapuze. Das Gesicht hatte er mit einem rot-weißen Schal vermummt. Im Stirnbereich waren blonde Haare zu sehen.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte sich der Geschädigte in einem Gespräch mit den Ermittlern an einen Vorfall erinnern, der unter Umständen mit der Tat in Zusammenhang gebracht werden kann: Am 29. November 2008 hatte eine männliche Person sein Ladenlokal betreten, die nach einer Auseinandersetzung von ihm des Sex-Shops verwiesen wurde.

Diese Person habe ihn dabei bedroht. Dem Opfer fielen im Nachhinein zahlreiche Gemeinsamkeiten mit dem Täter vom 20. Dezember auf: Demnach stimmen aus Sicht des Geschädigten die Figur, die Körpergröße, die Haarfarbe, die Kopfform und die Bekleidung (insbesondere die Jacke) bei beiden Personen überein.
Nach seinen Angaben fertigte ein Spezialist des LKA das Phantombild von der Person, die am 29. November 2008 des Sex-Shops verwiesen wurde. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen könnte zwischen dieser Person und der Person, die am 20. Dezember 2008 maskiert den Sex-Shop überfallen hat, durchaus ein Zusammenhang bestehen.

Hinweise nimmt die Mordkommission Shop unter 02161-290 entgegen.
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