Düsseldorf - Nach tödlichem Sturz: Ermittlungen gegen städtische Mitarbeiter

Nach tödlichem Sturz: Ermittlungen gegen städtische Mitarbeiter

Von: dapd
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Düsseldorf. Knapp neun Monate nach dem tödlichen Sturz eines Krefelders am Rheinufer in Düsseldorf ermittelt die Staatsanwaltschaft der Landeshauptstadt gegen drei städtische Mitarbeiter.

Wegen bekannter Mängel an der Unfallstelle sowie unzureichender Kontrolle vor Ort wird den drei Bediensteten des Amtes für Verkehrsmanagement fahrlässige Tötung vorgeworfen, sagte der Düsseldorfer Staatsanwalt Christoph Kumpa am Dienstag. Er bestätigte damit Berichte der „Neuen Rhein/Neuen Ruhr Zeitung” sowie der „Bild”-Zeitung.

Laut „NRZ” sind die drei Beschuldigten in verschiedenen Funktionen für das Verkehrsmanagement der Stadt Düsseldorf tätig. Einer von ihnen ist demnach verantwortlich für die Planung und den Einbau der Gittertore. Die anderen sind für die Verkehrssicherungspflicht und damit für den ordnungsgemäßen Zustand der Tore zuständig, hieß es.

Am Rande des Rosenmontagsumzuges war der 66-Jährige am Rheinufer fünf Meter in die Tiefe gestürzt, nachdem er sich gegen das Gittertor gelehnt hatte. Trotz Notoperation erlag der Mann im Krankenhaus seinen schweren Kopfverletzungen.
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