Aachen - Nach Pfingsten wieder drei Spuren durchs Autobahnkreuz

Nach Pfingsten wieder drei Spuren durchs Autobahnkreuz

Von: Claudia Schweda
Letzte Aktualisierung:
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Verwirrend für Ortsunkundige: Wer aus Richtung Köln durchs Autobahnkreuz will, muss derzeit auf Schilder am Fahrbahnrand achten. Die Verengung auf zwei Spuren löst im Berufsverkehr Staus aus.
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Verwirrend für Ortsunkundige: Wer aus Richtung Köln durchs Autobahnkreuz will, muss derzeit auf Schilder am Fahrbahnrand achten. Die Verengung auf zwei Spuren löst im Berufsverkehr Staus aus.

Aachen. Wer auf der Autobahn 4 aus Richtung Köln durch die Baustelle im Aachener Autobahnkreuz fährt, muss im Berufsverkehr derzeit etwas mehr Zeit einplanen. Und das wird sich wohl auch erst Mitte Mai ändern.

Nach Angaben des Landesbetriebs Straßenbau sind die Autofahrer jeden Tag rund zehn Minuten länger unterwegs, bis sie durch die Baustelle hindurch sind. Und wenn dann dort auch noch ein Unfall passiert – so wie vorige Woche Donnerstag, als ein Lkw liegenblieb –, kann die Fahrt sogar deutlich länger werden.

Grund für die Verkehrsbehinderung an dieser Stelle ist die Verringerung und teilweise Verengung der Fahrspuren im Autobahnkreuz auf der A4 aus Fahrtrichtung Köln wegen der aktuellen Umbauphase.

Fertiggestellt werden derzeit die zwei neuen Schleifen für die Fahrer aus Richtung Köln in Richtung Belgien und die von Belgien in Richtung Niederlande, erklärt Klaus Erdorf, einer der Planer des Kreuzumbaus. Mona­telang haben diese Bauarbeiten im Hintergrund stattgefunden. Doch jetzt müssen die letzten Meter der Schleifen fertiggestellt werden.

„Und auf diesen letzten Metern berühren sie die Fahrspuren durchs Kreuz, weil sie mit ihnen verbunden werden müssen“, sagt Erdorf. Deswegen stehen statt drei Spuren in Richtung Aachen und Niederlande nur zwei zur Verfügung.

Zudem beobachten Berufspendler jeden Morgen, dass Ortsunkundige kurz vor dem Kreuz extrem langsam werden – und damit Staus erst auslösen –, weil die alten Schilder nicht mehr gelten und die Baustellenschilder teils zu spät gesehen werden. Denn alle Hinweise auf der Schilderbrücke vor dem Kreuz sind derzeit durchgestrichen. Stattdessen zeigen drei kleinere Schilder am Fahrbahnrand – zum ersten Mal einen Kilometer vor dem Autobahnkreuz – die Verkehrsführung in der Bauphase an.

Diese provisorischen Schilder werden aber schnell übersehen, wenn etwa ein Lkw den Blick versperrt. Kurz vor dem Kreuz hilft dann offenbar nur noch der Tritt auf die Bremse, um genug Zeit zur Orientierung zu bekommen. „Ich will diesen Beobachtungen gar nicht widersprechen“, sagt Erdorf, „aber wir können das nicht anders lösen.“ Die alten Schilderbrücken würden nicht verändert, weil ihre Anzeige nach dem Kreuzumbau wieder genau richtig sei.

Eine Entspannung der Lage ist vorerst nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil: Etwa gegen Ende April müsse die Schleife aus Richtung Belgien in die Niederlande für zwei bis drei Wochen komplett gesperrt werden, kündigt Erdorf an. Und danach müsse die Durchfahrt durchs Kreuz aus Köln für drei bis vier Tage sogar einspurig laufen. Erst wenn die Sperrung der Abfahrt aus Fahrtrichtung Köln nach Düsseldorf aufgehoben wird, und das soll etwa nach Pfingsten sein, sollen sich die Arbeiten wieder in Bereiche verlagern, die die Pendler weniger spüren.

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