Nach dem Brand-Drama: Ärgste Not der Familie gelindert

Von: os
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Beispielhaftes Engagement: Die
Beispielhaftes Engagement: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b des Aachener Pius-Gymnasiums sammelten mehr als 1200 Euro für die Familie, die bei einem Brand in Aachen drei ihrer Kinder verlor. Foto: Schmitter

Aachen. Die Nachricht hat vor knapp vier Wochen Entsetzen ausgelöst: Drei Jungen im Alter von zwei, vier und fünf Jahren starben bei einem Hausbrand in Aachen. Die Eltern konnten sich mit einem Baby retten, zwei ältere Kinder waren zum Zeitpunkt des Unglücks in der Schule.

Schon am Tag nach der Katastrophe lief eine Welle der Hilfsbereitschaft für die betroffene Familie an: Diverse Initiativen und Organisationen stellten sich in den Dienst des Hilfswerks „Menschen helfen Menschen” unserer Zeitung, das zu Spenden für die Brandopfer aufrief.

Etliche Leserinnen und Leser spendeten Geld, zahlreiche private Initiativen trugen Spenden zusammen. Ein besonders leuchtendes Beispiel gaben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b des Aachener Pius-Gymnasiums, die sage und schreibe mehr als 1200 Euro für die Familie sammelten - in der Familie, im Freundeskreis, in der Kirche und durch den Verkauf von Plätzchen.

Insgesamt ist eine ansehnliche Summe zusammengekommen, die der leidgeplagten Familie zumindest die ärgsten materiellen Sorgen nehmen kann. Das Hilfswerk „Menschen helfen Menschen” hat das Diakonische Werk darum gebeten, die Eltern bei der Verwendung der Gelder zu unterstützen. Die Spenden sollen demnach kurz-, mittel- und langfristig je nach Bedarf eingesetzt werden. In den ersten Tagen und Wochen nach dem Unglück sind vor allem Ausgaben für Bekleidung und Trauerkleidung beglichen worden. Mittlerweile zeichnet sich ab, dass für die Familie, die zurzeit noch bei Freunden untergekommen ist, wohl eine Übergangswohnung bereitsteht. Wenn eine passende langfristige Wohnung gefunden ist, sollen die Spendengelder auch für die Einrichtung verwendet werden.

Viele Menschen, Organisationen und auch Geschäfte haben außerdem eine Fülle von Sachmitteln gespendet oder in Aussicht gestellt - viel mehr als die Familie wohl benötigen wird. Bei der Stadtverwaltung hat man die Angebote gesammelt. Sobald die Wohnungsfrage und damit auch der Bedarf der Familie genau geklärt ist, wird man sich mit den Spendern in Verbindung setzen.
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