Aachen - Mussinghoff betont: Mehr als eine PR-Kampagne

Mussinghoff betont: Mehr als eine PR-Kampagne

Von: Bernd Mathieu und Robert Esser
Letzte Aktualisierung:
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Will die Menschen wieder enger an die Kirche binden: Bischof Heinrich Mussinghoff. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Die beispiellose Dankbriefaktion des Aachener Bischofs Heinrich Mussinghoff, die mindestens 384.000 Euro kostete, hat in den vergangenen Tagen nicht nur Beifall geerntet.

Im Interview mit unserer Zeitung bekräftigt Mussinghoff dennoch die Bedeutung des Projekts, das mehr als eine PR-Kampagne sei. Es gehe darum, über die Verwendung der Kirchensteuermittel aufzuklären, die unbekannte Vielfalt diözesanen Engagements zu kommunizieren und Menschen wieder enger an die Kirche zu binden. „Vor allem die Gruppe der 35- bis 45-Jährigen ist schwach vertreten”, sagt Mussinghoff. „In diesem Alter lässt die Bindung an die Kirche sehr nach.”

Nur 10,9 Prozent der rund 1,1 Millionen Katholiken im Bistum besuchen noch regelmäßig Gottesdienste. „Sie wissen schon, dass Gotteshäuser aus Kirchensteuermitteln unterhalten werden”, sagt er. „Aber vieles ist eben auch unbekannt.” Zum Beispiel der Einsatz bei Arbeitslosenprojekten.

Das Bistum befinde sich weiter im Wandel, konstatierte der Bischof. Bis 2022 werde die Zahl der Priester auf nur noch 106 Aktive sinken. Zudem werde man aus Kostengründen viele Gebäude verkaufen müssen.
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