Morphium-Prozess: Vermutlich Totschlag

Von: jab
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Aachen. Der Prozess um den mutmaßlichen Morphium-Mord einer jungen Ärztin an ihrem 50 Jahre älteren Ehemann wird voraussichtlich mit einer Verurteilung wegen Totschlags zu Ende gehen.

Gerd Nohl, Vorsitzender Richter der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Aachen, gab am Dienstag einen entsprechenden rechtlichen Hinweis.

Laut Anklage soll die Anästhesistin ihren Mann im Februar 2011 heimtückisch, aus Habgier sowie aus niederen Beweggründen mit einer Mophiumspritze getötet haben, weil sie wegen ihres anstehenden Umzuges nach Süddeutschland zu neuem Job und neuem Liebhaber um ihre Finanzen und ihr Erbe fürchtete.

Ihrer Darstellung nach war es eine Spontantat nach einem hässlichen Ehestreit mit demütigenden Beleidigungen und Drohungen durch den Ehemann. Das Plädoyer der Staatsanwaltschaft ist für den 25. Juni vorgesehen, das der Verteidigung an einem Folgetermin.
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