Aachen - Ministerin Wanka beim Besuch im Klinikum voll des Lobes

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Ministerin Wanka beim Besuch im Klinikum voll des Lobes

Von: André Schaefer
Letzte Aktualisierung:
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Zu Besuch im Klinikum: Ministerin Johanna Wanka (CDU) mit Psychiater Frank Schneider, Rudolf Mathar (RWTH), Wolfgang Marquardt (FZ Jülich) und Rudolf Henke (CDU-Bundestagsabgeordneter, v.l.). Foto: M. Jaspers

Aachen. Johanna Wanka sah sich erst einmal um. Bevor die Bundesministerin für Bildung und Forschung mit ihrer Begrüßungsrede begann, wanderte ihr Blick am Donnerstag durch den Seminarraum der Aachener Uniklinik. „Ich muss gestehen: Mir gefällt dieses Grün hier im Gebäude“, sagte die CDU-Politikerin.

 Ihr Lob für den Farbstil der medizinischen Einrichtung überraschte. Alles andere als überraschend war ihr Lob für die Arbeit der Forschungsinitiative „Jülich-Aachen-Research-Alliance“, kurz: Jara.

2007 wurde die Kooperation zwischen der RWTH und dem Forschungszentrum Jülich im Rahmen der Exzellenzinitiative besiegelt. Eine von vier Einrichtungen, die dabei entstanden, ist „Jara-Brain“. Die Frage, wie ein gesundes Altern mit den Funktionen des Gehirns zusammenhängt, steht dabei im Fokus der Forschung. Kein Wunder also, dass Wanka am Donnerstag das Klinikum im Rahmen ihrer Sommerreise zum Thema „Leben im Alter“ besuchte. „Uns als Regierung interessiert sehr, was Sie hier machen“, sagte Wanka. „Ihre Arbeit ist eminent wichtig.“

Wie diese Arbeit aussieht, demonstrierten 15 Wissenschaftler unter der Leitung des geschäftsführenden Direktors von Jara, Frank Schneider, anhand von zwölf Vorzeigeprojekten. In einem dieser Projekte erforscht Doktorandin Katharina Goerlich-Dobre, ab wann ein Alterungsprozess mit Anzeichen von Vergesslichkeit tatsächlich normal ist. Jochen Seitz untersucht die Interaktion von Darmflora und Hirnfunkton.

Und Karsten Henkel überraschte mit der Erkenntnis, dass Kopfbälle im Fußball ein Risiko für das Entstehen von Hirnerkrankungen wie Demenz oder Parkinson sind. „Mit Jara verfolgen wir das Ziel, für ein gesundes Leben zu forschen. Diese Arbeit wollen wir noch lange weiterführen“, sagte Schneider. Der Bundesministerin gefiel diese Haltung: „Und wir sind auf Ihre künftigen Erkenntnisse gespannt.“

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