Region - Mergelland: Wo die Natur fünf Sterne trägt

Mergelland: Wo die Natur fünf Sterne trägt

Von: Von Petra Vanderheiden Berndt
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Menschen und Tiere fühlen sich in dieser Landschaft wohl. Foto: Petra Vanderheiden Berndt
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Idylle: Friedlich grast ein Pferd auf einer der Weiden am Wegesrand. Foto: Petra Vanderheiden Berndt
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Und immer wieder steht eine Bank für eine Rast am Weg. Foto: Petra Vanderheiden Berndt
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Ein Plan der Osterwanderung.

Region. Fünf Sterne hat die niederländische Natur- und Umweltstiftung der schönen Landschaft in Südlimburg verliehen. Auf dieser Tour durch die Fünf-Sterne-Landschaft durchwandern wir Terziet, Kuttingen, Diependal, streifen Sippenaeken und gehen bei schöner Fernsicht am Waldrand entlang des Onderste Bos.

Der Rückweg verläuft über mehrere Kilometer am Ufer der Göhl. Auch nach urigen Cafés muss man hier nicht lange suchen. Und: Hundehalter können ihre Vierbeiner über weite Strecken unbeschwert laufen lassen, denn Straßen werden – bis auf ein kurzes Stück – nur gestreift.

Vom Start bei Wingbergerhoeve aus laufen wir nicht zurück zur Straße, sondern in die entgegengesetzte Richtung. Es folgt ein Gelände, auf dem Baumaterial gelagert wird. Hier halten wir uns links und suchen den Durchgang in der Hecke, der uns auf einen Fußweg bringt.

Diesem Fußweg folgen wir nach rechts bis zu einem Drehkreuz. Von hier geht es direkt ins Göhltal. In Blickweite vor uns: De Volmolen, eine Wassermühle. Unmittelbar hinter dem Wasserrad halten wir uns rechts und gehen über den Innenhof der Mühle. Wir lassen die Wohnhäuser links liegen und queren die Göhl.

Danach wenden wir uns nach links und gehen bis zum Verkehrsweg durch eine weitläufige Wiese. Anschließend geht es nach rechts weiter. Wir folgen der wenig befahrenen Straße bis zu der Abzweigung mit drei hübschen Fachwerkhäusern im Hang. Hier halten wir uns links.

Beim Hotel Inkelshoes biegen wir rechts ab und 150 Meter weiter gleich noch einmal. Dort folgen wir einem Feldweg. An der Abzweigung mit dem grünen Wegkreuz nutzen wir das Drehkreuz links und wandern durch eine Streuobstwiese.

Das nächste Drehkreuz ist bereits in Sicht. Ein schmaler Weg zwischen Hecke und Acker führt uns zu dem vorerst letzten Drehkreuz. Nach links schauend erblicken wir einige wenige Häuser. Es ist Diependal. Selbst mit einer kleinen Kapelle kann dieser kleine, zu Epen gehörende Ort, aufwarten. Einige Stufen bringen uns auf den asphaltierten Diependalweg, wo wir uns nach rechts wenden.

Es folgen einige sehr gepflegte Fachwerkhäuser, die als Ferienwohnungen vermietet werden. Bei der Bank und den beiden Kreuzen halten wir uns rechts und wandern auf den Onderste Bos zu (gelbe Markierung). An der nächsten Abzweigung bleiben wir geradeaus – auch bei einer Abzweigung nach 200 Metern.

Wir wandern weiter am Waldrand entlang. Der Mulleklenkes im Aachener Preuswald lässt sich bei gutem Wetter unschwer ausmachen. Der imposante Gebäudekomplex rechts in den Wiesen ist Schloss Beusdal, im belgischen Sippenaeken. Mit einer langgezogenen Linkskurve laufen wir weiter am Waldrand entlang.

Unser Wanderweg schwenkt schließlich scharf nach links und führt, von Weißdornhecken gesäumt, abwärts. Wir erreichen einen Asphaltweg. Wie so oft ist auch hier die Abzweigung mit einem Wegkreuz versehen.

Wir wandern rechts abwärts (Morgensweg) in die Ortschaft Terziet. Diese besteht ebenfalls nur aus einer kleinen Ansammlung von Häusern. Mit Erreichen der T-Kreuzung wenden wir uns nach rechts (Terzieterweg). An der Abzweigung Hellberg (gegenüber liegt die kleine Mariakapelle) bleiben wir geradeaus. 150 Meter weiter, vor dem Fachwerkhaus mit blauen Fensterrahmen, folgen wir einem Fußweg nach links (parallel zum Terzieterbach).

Bei einem großen landwirtschaftlichen Betrieb betreten wir über ein Drehkreuz eine Kuhweide und laufen aufwärts. Schloss Beusdal ist mittlerweile in greifbare Nähe gerückt.

Weiter oben gibt es ein weiteres Drehkreuz, und auch das darauffolgende ist schon in Sichtweite. Wir halten uns links und wandern noch ein kurzes Stück einen sehr steilen Wiesenhang hinauf. Rundum haben wir einen herrlichen Blick.

Einmal mehr bringt uns ein Drehkreuz auf den Verkehrsweg (’t Veld). Wir biegen rechts ab. Nachdem wir der Straße, die leider keinen Fußweg für Wanderer hat, etwa 300 Meter gefolgt sind, können wir sie nach links über ein Drehkreuz wieder verlassen.

Hundert Meter weiter stoßen wir auf das nächste Drehkreuz. Das bringt uns in eine Streuobstwiese. An der links stehenden Hecke vorbeilaufend wandern wir auf die Gebäude mit rotem Dach zu.

Am Ende der Hecke, in unmittelbarer Nähe der Gebäude, nutzen wir das Drehkreuz links in der Hecke. Wir befinden uns in einer weiteren Streuobstwiese. In der Hecke vor uns können wir bereits das grüne Eisengitter erkennen, das uns auf einen Asphaltweg entlässt.

Wir wandern an Hoeve Vrijheerlijkheid vorbei und stehen am Ende des Weges, wo wir uns nach rechts wenden, erneut vor einem Drehkreuz.

Ein unbefestigter Weg zwischen Wiesen führt uns abwärts ins Göhltal. Nach einem eisernen Drehkreuz halten wir uns rechts und folgen dem breiten Weg links am Zaun entlang. Achtung: Nicht den schmalen Trampelpfad, der von den Kühen angelegt wurde und der zum Bach führt, entlanglaufen!

Am tiefsten Punkt erwartet uns, wie könnte es anders sein, erneut Drehkreuze. Das linke wird nicht beachtet. Wir folgen der Göhl nach rechts, an einem Bach entlang. Auf Hinweisschildern kann man seinen Namen lesen: Elzeveldlossing.

Dieser Wiesenweg, der unmittelbar an der stromaufwärts fließenden Göhl vorbeiführt, ist sehr kurzweilig. Er wird geprägt durch imposante Steilufer, an denen auch der schillernde Eisvogel ideale Brutbedingungen findet.

Es ist eine wunderschöne Passage, denn der Fluss fließt hier in lehrbuchmäßigen Mäandern, und an warmen Tagen im Sommer liegt der Duft des Indischen Springkrauts, das mit seinen violetten Blüten die Ufer säumt, in der Luft. Einige größere Steine bringen uns trockenen Fußes über die Stelle, wo sich der Bach in die Göhl ergießt. Nach geraumer Zeit kommen wir an eine breite Holzbrücke. Auch diese Stelle bietet sich an, um von der Bank den Blick auf den Fluss zu genießen.

Nach der Brücke geht es nach links weiter, vorbei an Hoeve Birven. Links eines großen grünen Gatters ermöglicht ein Drehkreuz den Zugang in die Göhltalwiesen. Die Abzweigung nach rechts oben, die mit zwei Wanderzeichen markiert ist, wird nicht beachtet. Wir folgen der Göhl – nun flussabwärts – geraume Zeit. Ein weiterer kleiner Göhlzufluss namens Belleterbeek wird gequert.

Anschließend folgt rechter Hand die Heimansgroeve (Heimansgrube), benannt nach dem Heimatforscher Eli Heimans. Die Besonderheit dieses eher kleinen Steinbruchs liegt darin, dass sich hier die einzige Stelle in den Niederlanden befindet, wo Gestein aus dem Karbon an die Oberfläche tritt. Die schmale Eisenbrücke einige hundert Meter weiter vorne nach links wird nicht beachtet.

An einem Drehkreuz verlassen wir kurz darauf das Göhltal und wandern entlang eines kleinen Bachlaufs aufwärts. 250 Meter weiter – zwischen zwei blau markierten Pfählen – verlassen wir diesen Pfad und biegen links ab.

Der von überhängenden Sträuchern beschattete Weg bringt uns bis zu einem Rinnsal mit dem seltsam klingenden Namen Klopdrisscherbeek. Hier ist es matschig, weil sich der Bachlauf quer über den Wanderpfad seinen Weg sucht. Einige Steine helfen uns trockenen Fußes hinüber und leiten uns erneut zu einem Drehkreuz.

Die nachfolgende Wiese wird mit Blick nach links über Epen in Richtung des einsam stehenden Baums in der Ecke der Hecke durchwandert. Im Tal können wir die Wassermühle Volmolen ausmachen. Die auffällige Fachwerkwand ist die längste der Niederlande.

Am Ende der Hecke erwartet uns ein weiteres Drehkreuz. Auf dem dahinterliegenden Fußweg wenden wir uns für wenige Meter nach links und nutzen ein weiteres Drehkreuz. Hier ist die letzte Gelegenheit, auf einer Bank nochmals eine Pause mit Panoramablick einzulegen. Wir wandern dann abwärts und stoßen auf eine Stelle, die wir vom Beginn der Wanderung bereits kennen.

Unschwer finden wir von hier zurück zu unserem Parkplatz. Anmerkung: Vielleicht möchte man nach diesen zehn Kilometern bergauf und bergab durchs Mergelland noch eine wohlverdiente Rast in einem der urigen Cafés einlegen?

Für diesen Fall gehen wir auf dem Platz mit den Baumaterialien nicht nach rechts in Richtung Auto, sondern folgen einem schmalen Fußweg geradeaus parallel der Göhl. Er bringt uns zu einer Brücke, die unmittelbar an einer Straße endet. Wenn wir hier rechts abbiegen, erreichen wir die Taverne Wingbergermolen. Wer lieber zum Ausflugslokal De Smidse möchte, biegt an der Brücke links ab.

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