Mehr als 150 Tiere in NRW bislang an Schmallenberg-Virus erkrankt

Von: dapd-nrw
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Schmallenberg-Virus
Auf der Suche nach dem Schmallenberg-Virus werden in Krefeld tote Lämmer und Kälber untersucht. Täglich werden derzeit an die 20 tote Schafe seziert. Aber auch missgebildete Kälber kommen in die Pathologie. Foto: dpa

Recklinghausen. Im Kreis Soest hat die Zahl der mit dem Schmallenberg-Virus infizierten Tiere innerhalb einer Woche deutlich zugelegt. Die Zahl der Fälle sei um 6 auf 22 gestiegen, teilte die Kreisverwaltung am Montag mit.

Betroffen seien derzeit 16 Schafhaltungen in neun Kommunen des Kreises. Tiere, die dem Schmallenberg-Virus befallen sind, bringen missgebildete oder tote Junge zur Welt. Betroffen sind in NRW bislang 151 Schafe und 5 Ziegen (Stichtag: 3. Februar).

Nach Angaben eines Sprechers des Landesumweltamtes NRW gibt es im landesweiten Vergleich derzeit keine Hinweise auf einen „sprunghaften Anstieg” der Erkrankungszahl. Laut dem Sprecher handelt es sich bei dem Schmallenberg-Virus um eine ansteckende Tierkrankheit und nicht um eine Tierseuche. Deshalb seien die Auflagen für die Tierhalter auch nicht so streng wie etwa bei der Vogelgrippe.
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