Marder legt die Bahnstrecke zwischen Aachen und Düren lahm

Von: tob
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Marder
Ein Marder hat die Bahnstrecke lahmgelegt. Foto: Röber

Düren. Kleiner Biss, große Wirkung. Ein in der Nähe tot aufgefundener Marder hat vermutlich am Freitag eine Störung auf der Bahnstrecke zwischen Langerwehe und Düren verursacht.

Um 5.43 Uhr war ein Regionalexpress mit einer Geschwindigkeit zwischen 120 und 140 Stundenkilometern gegen eine herabhängende Oberleitung gefahren. Die Frontscheibe des Steuerwagens zerbrach, der Lokführer wurde leicht verletzt. Zwei Stunden konnte die Strecke nicht genutzt werden, bis zum späten Nachmittag fuhren die zumeist verspäteten Züge danach auf einem Gleis weiter.

Für die Dauer der Vollsperrung setzte die Deutsche Bahn Busse und Taxen ein. Bahn-Pressesprecher Gerhard Felser erklärt, wie es zu der Störung kommen konnte: „Wir vermuten, dass der Marder die Leitung angefressen und einen Kurzschluss ausgelöst hat. Dadurch ist die Oberleitung durchgeschmort.”

15.000 Volt fließen durch diese, auf einer Strecke von 250 Metern musste sie repariert werden. Es komme immer wieder vor, dass Tiere - neben Mardern häufig Vögel - für einen Kurzschluss verantwortlich seien, sagte Felser.
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