Maastrichter „Hypo Leasing”: Hunderte Deutsche geprellt?

Von: vm
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Aachen/Maastricht. Der Maastrichter Finanzdienstleister Hypo Leasing B.V. ist beschuldigt, mehrere deutsche Unternehmen betrogen zu haben.

Niederländische Medien sprechen sogar von „hunderten Deutschen”, die mit der immer gleichen Methode teils um sechsstellige Beträge gebracht worden sein sollen.

Darlehensverträge wurden an eine Objektgesellschaft übertragen und nie erfüllt. Angeblich fehlten Unterlagen oder es wurden falsche Angaben gemacht.

Zuletzt hatte ein Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf vor dem Landgericht Maastricht eine einstweilige Verfügung gegen die Hypo Leasing erwirkt.

Die Bearbeitungsgebühr von 205.000 Euro hatte das Unternehmen gezahlt, aber nie das Darlehen in Höhe von 8,3 Millionen Euro erhalten.

Laut Gericht „scheint es so zu sein (...), dass Hypo Leasing den Vertrag gar nicht erfüllen, sondern nur die Sonderzahlungen einstreichen will”.

Diese Woche wurde das Insolvenz-Verfahren gegen das Unternehmen eröffnet.

Der alleinige Gesellschafter der Hypo Leasing ist laut Handelsregister Ralf J. aus Solingen, der alle Vorwürfe zurückweist.

Er ist in Justizkreisen kein Unbekannter.
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