Aachen - Lkw-Unfall auf A44: Autofahrer warten fünf Stunden lang

Lkw-Unfall auf A44: Autofahrer warten fünf Stunden lang

Von: red
Letzte Aktualisierung:
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Die Feuerwehr musste den Verkehr stoppen, um die ausgelaufene Flüssigkeit aufzunehmen. Foto: Ralf Roeger
Unfall Aachener Kreuz
Die Feuerwehr musste den Verkehr stoppen, um die ausgelaufene Flüssigkeit aufzunehmen. Foto: Ralf Roeger
Unfall LKW Aachener Kreuz
Die Feuerwehr musste den Verkehr stoppen, um die ausgelaufene Flüssigkeit aufzunehmen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Weil ein Lastwagen am Montagabend auf der Autobahn 44 südlich des Aachener Kreuzes verunglückt ist, mussten zahlreiche Autofahrer den Abend im Stau verbringen. Erst nach mehreren Stunden durften die Wartenden rückwärts aus dem gesperrten Abschnitt herausfahren. Auch am Dienstagvormittag kam es zu langen Staus ab Aachen-Brand.

Der Lastwagen war gegen 19.03 Uhr von der Spur abgekommen und in eine Leitplanke gekracht. Dabei wurde der Tank des Fahrzeugs aufgerissen, Hunderte Liter Diesel liefen aus. Die Autobahn musste in Richtung Düsseldorf zwischen Aachen-Brand und dem Kreuz voll gesperrt werden. Die Berufsfeuerwehr rückte mit Spezialkräften zum Unfallort aus, um den ausgelaufenen Diesel zu bergen. Auch das Umweltamt war vor Ort.

Für die hinter der Unglücksstelle stehenden Autofahrer begann eine mehrstündige Wartezeit. Leser unserer Zeitung berichten in den Kommentaren unter diesem Artikel, dass sie erst kurz vor Mitternacht, also nach fast fünf Stunden, rückwärts aus dem gesperrten Bereich herausfahren durften. „Kurz vor Mitternacht war der Spuk durch eine Rückwärtsfahrt auf der Autobahn endlich beendet“, schreibt ein Leser unter dem Namen franky268. „Ich weiß nicht warum das nicht auch ein paar Stunden früher ging.“

„Insgesamt sind in den fast fünf Stunden bestimmt 20 Einsatzwagen unterschiedlicher Coleur da unterwegs gewesen“, berichtet ein Leser unter dem Pseudonym DJGummikuh. „Aber auch die Nachtschicht der Polizei konnte uns nicht erklären, warum das Ausleiten des stehenden Verkehrs erst über 4 Stunden nach Unfall durchgeführt wurde.“

Auf unserer Facebookseite merkte Leserin Kristina K. an, ihr Mann hab mit zwei kleinen Kindern im Auto dort fünf Stunden lang ausgeharrt. „Sie hatten noch nicht zu Abend gegessen und auch nichts zu trinken dabei. Dazu kam noch dass, der Kleine Fieber hatte.“

Die Bergung des verunglückten Lastwagens zog sich bis etwa 1.30 Uhr hin. Um den ausgelaufenen Diesel zu entfernen, musste das Erdreich ausgebaggert werden. Auch am Dienstagvormittag war der betroffene Abschnitt der A44 deshalb nur einspurig befahrbar. Es kam zu einem langen Rückstau zur Anschlussstelle Aachen-Brand.

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