Legionellen-Ausbruch beendet: Kontrollen gehen weiter

Von: -vpu-
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Legionellenfunde aus Jülich werden bis auf weiteres in einem Dresdener Speziallabor untersucht. Insofern besteht laut Kreisgesundheitsamt „eine gewisse Möglichkeit, die Quelle des Ausbruchs festzustellen“. Foto: dpa

Kreis Düren. Seit über einem Monat hat es keine legionellenbedingten Lungenentzündungen mehr in Jülich gegeben. „Damit ist derzeit ein Fortbestehen des Ausbruchs nicht mehr erkennbar“, wie das Kreisgesundheitsamt Düren formuliert.

Die akute Krankheitswelle mit 39 Fällen zwischen Mitte August und dem 10. Oktober ist beendet. Der drittgrößte Legionellose-Ausbruch in Deutschland sei „relativ glimpflich verlaufen“. Der Kreis Düren führt das auf die „gute Versorgung“ der Patienten im Krankenhaus Jülich und umliegenden Häusern zurück.

Ein Todesfall könnte in Zusammenhang mit der Infektion stehen, was sich aber nicht mehr nachweisen lasse. Eine Quelle als Verursacher der Krankheitswelle ist nicht gefunden worden. Deshalb könne noch „keine absolute Entwarnung gegeben werden“. So lange der Ursprung unbekannt ist, sind neue Fälle nicht auszuschließen.

Alle Einrichtungen, in denen Legionellen nachgewiesen worden sind, werden künftig engmaschig kontrolliert. Das waren der Block F des Kraftwerks Weisweiler sowie zwei Rückkühlwerke, die sich auf dem Gelände des Forschungszentrums und eines benachbarten Unternehmens befinden.

Legionellenfunde aus Jülich werden bis auf weiteres in einem Dresdener Speziallabor untersucht. Insofern besteht laut Kreisgesundheitsamt „eine gewisse Möglichkeit, die Quelle des Ausbruchs festzustellen“.

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