Lebenslänglich oder Freispruch für Ärztin?

Von: wos
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Lydia H.
In dem Verfahren gegen die Aachener Ärztin Lydia H. will ein neuer Gutachter aus Bonn herausfinden, wann die tödliche Morphin-Dosis verabreicht wurde. Foto: dpa

Aachen. Im Verfahren gegen die Aachener Narkoseärztin Lydia H. (36) hat am Montag die Staatsanwältin Julia Göbbels vor dem Aachener Schwurgericht eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert.

Weil der Ehemann der Ärztin aus Eifersucht die Kontovollmacht entzogen hatte, habe sie in panischer Angst vor einer kurzfristigen Enterbung in der Nacht zum 19. Februar 2011 den 50 Jahre älteren Hermann H. mit einer Überdosis Morphin in den Tod geschickt.

Der Verteidiger der Ärztin dagegen plädiert auf Freispruch. Die Beweislage sei unzulänglich. Das Fehlen von Spritzen könne keinesfalls einen möglichen Selbstmord ausschließen. Das Urteil wird Freitag gesprochen.
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