Lagerhalle steht in Flammen: 100 Mann im Einsatz

Von: Stephan Mohne und Oliver Schmetz
Letzte Aktualisierung:
Großbrand
Ein Großbrand auf einem Bauernhof an Grüne Eiche, der Polizei und Feuerwehr bis in die Nacht hinein in Atem hielt. Foto: Roeger

Aachen. Die Flammen schlugen etliche Meter hoch, der Feuerschein war am späten Abend kilometerweit zu sehen. Die Ursache: Ein Großbrand auf einem Bauernhof an Grüne Eiche, der Polizei und Feuerwehr bis in die Nacht hinein in Atem hielt.

Nach ersten Erkenntnissen waren dabei weder Menschen noch Tiere gefährdet. Zunächst war befürchtet worden, dass sich in der brennenden Halle, die sowohl als Lagerstätte für Stroh als auch für Holzpellets dient, noch Tiere befinden könnten. Allerdings wurde ein Feuerwehrmann beim Löscheinsatz verletzt - wie schwer, war am späten Abend nicht mehr in Erfahrung zu bringen.

Es war genau 21.34 Uhr, als der erste Alarm in der Aachener Feuerwache einging. Augenzeugen berichteten von einem Großfeuer, das weithin sichtbar sei. Auch in der AZ-Redaktion gingen entsprechende Anrufe ein. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, brannte die etwa 70 mal 20 Meter große Halle bereits „in voller Ausdehnung”, wie der Einsatzleiter der Feuerwehr, Leo Graf, auf AZ-Anfrage berichtete.

Die Aachener Brandschützer waren mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr und dreien der Freiwilligen Feuerwehr sowie einigen Sonderfahrzeugen im Einsatz. Im Laufe des Abends stießen von belgischer Seite auch noch Einsatzkräfte der Eupener Feuerwehr hinzu. Insgesamt waren damit laut Graf mindestens 100 Feuerwehrleute vor Ort.

Problematisch gestaltete sich der Löscheinsatz unter anderem auch, weil die Wasserversorgung im Wald schwierig war. Die Feuerwehr schickte zwei große Tankfahrzeuge mit je 5000 Litern Wasser hinaus, außerdem wurden Leitungen zur Brandstelle hin verlegt.

In der Halle lagerten laut Feuerwehr rund 1000 Ballen Stroh und fatalerweise, so Graf, „jede Menge Holzpellets” - ein äußerst guter Brennstoff.
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