Krupp-Förderpreis an Aachener Experimentalphysiker

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Essen/Aachen. Der Aachener Experimentalphysiker Hendrik Bluhm erhält den mit einer Million Euro dotierten Alfried-Krupp-Förderpreis 2011.

Der Preis gilt als eine der begehrtesten Auszeichnungen für Nachwuchswissenschaftler in Deutschland. Das Kuratorium der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung habe sich unter 53 nominierten Bewerbern einstimmig für den jungen Professor entschieden, teilte die Stiftung am Mittwoch in Essen mit. Der Preis wird am 14. Oktober in der Essener Villa Hügel übergeben.

Der 31-jährige Forscher beschäftige sich mit der Entwicklung von neuartigen elektronischen Bauteilen, die eine deutliche Leistungssteigerung von Computern für bestimmte Anwendungen ermöglichen sollen. Grundlage sei die Nutzung sogenannter Quantenbits als kleinste Informationseinheit. Außerdem arbeite Bluhm an Verfahren, die durch Messung kleinster magnetischer Felder Einblicke in die Eigenschaften von winzigen Nanoobjekten gewähren sollen.

Bluhm ist der 32. Träger der Auszeichnung, die seit 1986 jährlich an Nachwuchswissenschaftler vergeben wird. Der in Konstanz geborene Preisträger hatte nach mehrjährigen Forschungsaufenthalten an den amerikanischen Eliteuniversitäten Harvard und Stanford im März 2011 eine Professur für Experimentalphysik an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen angenommen.

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