Kriminelle Islamisten: Razzia in acht Städten

Von: ddp/dpa
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<b>Köln/Kerpen. </B>Wegen des Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung mit islamistischem Hintergrund hat die Polizei am Dienstagmorgen in einer bundesweiten Aktion insgesamt 13 Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht.

Ziel der Gruppe sei nach bisherigem Kenntnisstand gewesen, Gelder für „islamische Ziele” zu beschaffen, erklärten die Behörden.

So bestünden bei einigen Verdächtigen Verbindungen zur verbotenen Muslimbruderschaft oder anderen islamistischen Organisationen. Der Gruppe wird unter anderem Urkundenfälschung, Geldwäsche oder betrügerisches Erlangen von Schulfördergeldern vorgeworfen.

Es seien „ordnerweise” Unterlagen gesichert worden, sagte ein Polizeisprecher. Durchsucht wurden Wohnungen sowie Geschäfts- und Vereinsräume in München, Garching, Bornheim, Köln, Hamm, Kerpen, Berlin und in einem nicht genannten Ort in Belgien. Dabei wurden zahlreiche Computer sichergestellt. Festgenommen wurde niemand.

Hauptbeschuldigter sei ein 41-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen, der in zahlreiche Vereine in ganz Europa involviert sein soll. Unter anderem sei er Bevollmächtigter einer Gruppe, die Immobilien für Moscheen und Gebetsstätten erwirbt.
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