Aachen - Konzepte und Geräte, die beim „Blackout“ helfen sollen

Konzepte und Geräte, die beim „Blackout“ helfen sollen

Von: Katharina Menne
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Aachen. Mit einem bunten Film- und Vortragsabend ist das Themenjahr „Blackout – Morgen ist es zu spät“ an der FH Aachen zu Ende gegangen.

 „Es ist unwahrscheinlich wichtig, sich mit der Verletzlichkeit unserer hoch technisierten Welt zu beschäftigen“, sagte FH-Rektor Marcus Baumann und brachte damit auf den Punkt, was in Seminaren, Workshops und Veranstaltungen im vergangenen Jahr erarbeitet wurde.  „Wir gehen oft viel zu unbesonnen und naiv mit den Errungenschaften unserer Zeit um.“

Das Themenjahr geht auf die Teilnahme der FH Aachen am bundesweiten Wettbewerb „Eine Uni – ein Buch“ zurück. Die Idee der Ausschreibung war, ein Buch zu bestimmen, über das ein Semester lang geredet und debattiert wird. Die Wahl fiel auf den Thriller „Blackout“ von Marc Elsberg. „Das war perfekt – spannend und dennoch mit einer eindeutigen Botschaft: Wir sind alle unglaublich abhängig von einer funktionierenden Stromversorgung“, sagte Baumann.

Weitere Vorträge des Abschlussevents beschäftigten sich mit Notfallkonzepten und Lösungsansätzen für den Fall eines flächendeckenden Stromausfalls. Cord Meyer von der Leitungspartner GmbH aus Düren stellte ein Handlungskonzept für die Aufrechterhaltung der Wasserversorgung vor, Dominik Hölscher zeigte Möglichkeiten auf, wie das Technische Hilfswerk im Katastrophenfall eingreifen kann, und Heinz Josef Schlebusch vom IT-Unternehmen Kisters beschäftigte sich mit dem Risikomanagement im IT-Bereich.

Außerdem stellten Studenten des Fachbereichs Gestaltung von ihnen erdachte und designte Geräte zum Einsatz bei Blackouts und anderen Katastrophen vor, es gab eine Gesangseinlage der A-Capella-Gruppe „Quintuition“ – ganz ohne Strom – und eine literarische Analyse des ideengebenden Buchs durch drei Schülerinnen des Aachener Kaiser-Karls-Gymnasiums. Das abschließende Fazit von Marcus Baumann war entsprechend begeistert: „Das Jahr hat Spaß gemacht und viel Öffentlichkeit für das Thema Blackout und Cyberangriff erzeugt. Die Gesellschaft wäre gut beraten, Sicherheitslücken zu schließen, damit es erst gar nicht zu einer Katastrophe kommt.“

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