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Kommentiert: Schnell handeln

Ein Kommentar von Madeleine Gullert

Die steigende Zahl der Flüchtlinge hat die Schulen in Nordrhein-Westfalen 2014 geschockt und vor personelle und räumliche Probleme gestellt. Es ist löblich, dass das Land bereit ist, viel Geld zu investieren – insbesondere angesichts der dramatischen Haushaltslage.

Die 300 neu eingerichteten Lehrerstellen zeigen, dass das Versprechen der rot-grünen Landesregierung, Bildung in den Vordergrund zu stellen, kein leeres Versprechen war.

Die Bezirksregierungen in NRW sollten dafür sorgen, dass die Stellen möglichst schnell besetzt werden. Die Wartelisten sind lang, mehr noch als unsere Region ist das Ruhrgebiet dabei betroffen. Soweit die Pflicht. Und die Kür? Traumatisierte Flüchtlingskinder zu betreuen, ist nicht die Aufgabe von Lehrern. Dringend nötig ist deshalb ein verstärkter Einsatz von Schulsozialarbeitern und Psychologen – und zwar schnell.

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