Kölnerin soll wegen Mordes an Nachbarin in geschlossene Psychiatrie

Von: dapd
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Köln. Gut sieben Monate nach einem tödlichen Nachbarschaftsstreit muss sich eine 27-jährige Frau ab Mittwoch (26. Januar, 09.15 Uhr) wegen Mordes vor dem Kölner Landgericht verantworten.

Die Staatsanwaltschaft will eine dauerhafte Einweisung der als drogenabhängig und verhaltensauffällig beschriebenen Frau in eine geschlossene Psychiatrie erreichen.

Die junge Frau soll Mitte Juni 2010 in einem Mehrfamilienhaus im Kölner Stadtteil Zollstock eine 80-jährige Nachbarin erstochen haben. Offenbar hatte es bereits zuvor immer wieder Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Mietern gegeben. Was konkret zu dem tödlichen Messerangriff geführt hat, will das Gericht nun im Prozess herausfinden.

Laut Polizei war die Angeklagte nach der Tat im Badezimmer ihrer Wohnung festgenommen worden. Angeblich wollte die 27-Jährige gerade duschen, um sich die Blutspuren abzuwaschen.

Für das Verfahren sind drei Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil soll am 3. Februar verkündet werden.
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